Stadtlauf

Groß und Klein geben Gas auf der Strecke

Und los geht's: Das erste Schuljahr der Gemeinschaftsgrundschule Dierath begibt sich auf die Strecke.
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Und los geht's: Das erste Schuljahr der Gemeinschaftsgrundschule Dierath begibt sich auf die Strecke.

Gute Stimmung beim 20. Stadtlauf. Bürgermeister Dirk Runge versprach weitere 18 Jahre gutes Wetter.

Von Tanja Alandt

Durch lautes Klatschen, Auf-und-ab-Hüpfen sowie gleichzeitiges Schreien, feuerten viele Besucher die Kinder bei ihrem Grundschullauf an. Der 20. Burscheider Stadtlauf brachte viele junge und alte Sportskanonen auf dem Marktplatz zusammen.

Kein Läufer, keine Läuferin ging verloren: Mit dem Besenfahrrad bildete Bürgermeister Dirk Runge das absichernde Schlusslicht. Der 20. Stadtlauf war rundum gelungen.

Eigentlich wäre es der 18. Burscheider Stadtlauf. Da jedoch die letzten beiden ausgefallenen Läufe komplett durchgeplant sowie veröffentlicht wurden, wurde weitergezählt. Coronabedingt gab es zum ersten Mal keinen Staffellauf für die Grundschulen. Die Grundschüler liefen in der ersten und zweiten Klasse 250 Meter. Die Dritt- und Viertklässler hatten dagegen einen 500-Meter-Lauf zu bewältigen.

Über den strahlenden Sonnenschein an diesem Tag freuten sich alle Besucher. Der Vorsitzende des Stadtsportverbands, Bodo Jakob, war gespannt, ob auf die Wetterprognose des Bürgermeisters Dirk Runge Verlass ist: In seiner Eröffnungsrede versprach er weitere 18 Jahre gutes Wetter beim Burscheider Stadtlauf.

Der Bürgermeister fungierte jedoch nicht nur als Wetterfrosch, sondern kehrte zudem mit dem Besenwagen den letzten Läufer des 3-Kilometer-Jedermannslauf ins Ziel. Auch die Cheerleader des Reha- und Behindertensportvereins powerten mit ihren Puscheln noch den letzten Rest aus den Läufern an der Ziellinie heraus, berichtete Jakob. 569 Voranmeldungen hatte es gegeben, davon 453 Anmeldungen aus den Schulen.

Siegerehrung des 10-Kilometer-Laufs (v. l.): Platz 2 für David Schulz aus Burscheid, Platz 1 für Chris Zimmermann mit Sohn Lio aus Dabringhausen, Platz 3 für Maik Voigt (TuS 82 Opladen).

Manche Kinder, die ohne Anmeldungen vorbeikamen und zunächst keine Startnummer angepinnt bekamen, weinten richtige Kullertränen, berichtete Bodo Jakob. Dass die Kinder laufen möchten – anstatt faul zuhause auf der Couch zu liegen - aber nicht dürfen, weil womöglich die Eltern die Anmeldung vergaßen, sollte nicht sein. Also versuchte das Orga-Team, alles möglich zu machen, so dass sie doch noch mitlaufen konnten und sorgten so wieder für strahlende Gesichter.

Vorab erhielten sie die Unterstützung der Schulen, die nach der Anmeldung der Schüler die Namen und Startnummern notierten. So musste Arne Brockmann beim Stadtlauf nur noch die Zeiten händisch eintragen. Dies tat er fleißig und ehrenamtlich im „Ruhebereich“ in der Stadtbücherei – denn auch die Stadt, aber auch die evangelische Kirche unterstützten den Stadtlauf, unter anderem in Form von Räumlichkeiten.

„Gut und lecker!“

Lob der Kinder für Kretzer-Brot

Etwa 40 Personen nahmen beim 10-Kilometerlauf teil, der über die Balkantrasse führt. Dafür wurde extra der Panoramaradweg gesperrt. Zwar hatten alle mit mehr Teilnehmern wegen des baldigen Köln-Marathons gerechnet, bei anderen Marathons benötigte es jedoch ebenfalls nach der Coronazeit erst einmal etwas Anlaufzeit, beobachtete Jakob. 2019 gab es rund 60 Läuferinnen und Läufer beim 10-Kilometerlauf.

600 Brote hatte die Bäckerei Kretzer über Nacht gebacken und am frühen Morgen geliefert. In die Tüten packte das Helferteam anschließend die Brote hinein. Diese Idee hatte Jakob vom Solinger Klingenlauf übernommen. Sein Sohn lief damals mit seiner Hilgener Schule dort mit und bekam nach dem Lauf ein Brot der damaligen Bäckerei Wibbelrather. Der Geruch des frischen Brotes zuhause nach dem Lauf blieb der Familie in schöner Erinnerung – die Idee wurde übernommen.

Die Kinder bewiesen Sportsgeist und feuerten alle Schulen an

Sportsgeist bewiesen vor allem die Kinder. Sie feuerten lauthals ebenfalls die Schüler aus den anderen Schulen an. So etwa die siebenjährige Ylvi und die achtjährige Milla. Sie teilten sich das Sportlerbrot, welches die Teilnehmenden nach dem Lauf erhielten. Ihr Testurteil: „Gut!“ und: „Lecker!“

Die Ergebnisse online: stadtsportverband-burscheid.de

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