Gewerkschaft warnt vor Rückschritt

Frauen

-nal- Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hat die Gewerkschaft IG BAU vor einem Rückschritt bei der Gleichberechtigung in Folge der Corona-Pandemie im Rheinisch-Bergischen Kreis gewarnt. „Insbesondere Minijobs werden in der Krise zunehmend zur Karrierefalle“, kritisiert Bezirksvorsitzender Mehmet Perisan. Nach Angaben der Arbeitsagentur sind aktuell 59 Prozent der insgesamt rund 24 000 geringfügig entlohnten Arbeitsverhältnisse im Rheinisch-Bergischen Kreis in Frauenhand. „Geringfügig Beschäftigte gehen nicht nur beim Kurzarbeitergeld leer aus. Sie sind auch häufiger von Entlassungen betroffen“, sagt Perisan. Die IG BAU Köln-Bonn verweist zudem auf die gestiegene Belastung. „Sind Kitas und Schulen geschlossen, bleibt die Kinderbetreuung nach wie vor meist an den Frauen hängen. Hinzu kommen der Haushalt und die Pflege von Angehörigen“, unterstreicht Perisan. Neben besseren politischen Rahmenbedingungen sei hier auch ein gesellschaftliches Umdenken nötig.

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