Gefragt sind in erster Linie Schnitt und Farbe

Die Haare wieder schön: Bei Friseur Migu legt Angela Margenberg bei Kundin Elisabeth Steffen Hand an. Foto: Doro Siewert
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Die Haare wieder schön: Bei Friseur Migu legt Angela Margenberg bei Kundin Elisabeth Steffen Hand an.

Nach langem Lockdown durften die Friseure wieder öffnen – Kunden sind glücklich

Von Sabine Naber

Von Montagfrüh bis Samstagnachmittag hat Friseurmeisterin Fatma Lenz in ihrem Hair und Beauty-Studio am Ziegeleiweg in der vergangenen Woche durchgearbeitet: „Die Kunden, aber auch mein Team und ich waren glücklich, dass wir wieder starten durften“, sagt die Chefin.

Der Schnitt und die Farbe seien das Wichtigste gewesen. „Einige hatten es wohl selbst probiert. Da war manche Frisur verschnitten, und die Farbe passte auch nicht optimal. Aber das haben wir alles wieder hingekriegt“, sagt die Expertin, die mit einer Mitarbeiterin und zwei Teilzeitkräften arbeitet, und lacht. Sie liebe ihren Beruf und sei froh, dass die Kunden ihr treu geblieben sind und ihr Team „gigantisch“ mitgezogen habe. Im Moment ist sie total ausgebucht. Und das wird wohl bis Ostern so sein. „Und wir haben alles gemacht, was von uns verlangt wurde“, sagt sie mit Blick auf die Hygienevorschriften, die sich nach dem Lockdown noch einmal verschärft hatten.

Auch der Friseursalon Migu an der Montanusstraße ist in den kommenden drei Wochen ausgebucht. „Gleich am Montag war es bei uns rappelvoll. Aber wir dürfen zurzeit nicht alle Plätze besetzen, mussten vier rausnehmen“, sagt Inhaber Miguel Colaco, der seit knapp 27 Jahren selbstständig ist. Alle Mitarbeitenden hätten auf ihren freien Tag verzichtet, seien begeistert gewesen, wieder arbeiten zu dürfen. „Ich hoffe, ich täusche mich. Aber ich habe Sorge, dass wir wieder schließen müssen, wenn die Zahl der Neuerkrankten wieder hoch geht“, befürchtet der Chef, der momentan bis 20 Uhr arbeitet.

„Es war wunderbar, wieder starten zu dürfen. Und aufregend, die ganzen Hygienemaßnahmen umzusetzen und das Geschäft auf Hochglanz zu bringen“, so sieht es Beyhan Ötzbeck, der mit seiner Frau Arzo den Friseursalon „Iland“ an der Hauptstraße betreibt. In der ersten Woche sei der Schnitt das Wichtigste gewesen. Für Farbe habe man ob des Andrangs keine Zeit gehabt.

Bei „Iland“ hat sich der Betrieb wieder normalisiert

„Man merkte allerdings, dass die Kunden vorsichtig sind“, sagt Ötzbek. In dieser Woche habe sich der Betrieb schon wieder normalisiert: „Es ist nicht mehr so hektisch, und wir arbeiten wieder in der Fünf-Tage-Woche.“

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