Für den Sport sind 3,1 Millionen Euro in den Kreis geflossen

Die Burscheider TG hat ihr Geld in einen neuen Hallenboden gesteckt. Ein Stück des alten wird aufbewahrt. Archivfoto: Stephanie Arens-Licciardi
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Die Burscheider TG hat ihr Geld in einen neuen Hallenboden gesteckt. Ein Stück des alten wird aufbewahrt. Archivfoto: Stephanie Arens-Licciardi

Förderung „Moderne Sportstätte“ wird durch Kreissportbund unterstützt – Burscheids Vereine haben rund 300 000 Euro investiert

Von Nadja Lehmann

„Moderne Sportstätte“ heißt das Förderprogramm, das vereinseigene Sportanlagen seit 2019 auf Vordermann bringt. Bislang hat das Land schon fast 250 Millionen Euro in die sportliche Infrastruktur gepumpt. Und auch der Kreis Rhein-Berg steht gut da, wie Henrik Beuning, Geschäftsführer des Kreissportbunds (KSB), berichtet: „Im ersten Programmaufruf sollten über 4 Millionen Euro in den Rheinisch-Bergischen Kreis fließen.“ In diesem Zusammenhang müssen wir eine am vergangenen Dienstag im BV genannte Zahl korrigieren: Burscheids Vereine haben im Rahmen dieses Programms nicht 30 000 Euro, sondern rund 300 000 Euro investiert.

Hilfe gab´s dabei auch vom Kreissportbund. Gemeinsam mit den Stadt- und Gemeindesportverbänden stand der KSB den antragstellenden Sportvereinen zur Seite. „Die Unterstützung hat zahlreichen unserer Sportvereine enorm geholfen, in die Zukunft des Sports durch die Sanierung oder Instandsetzung von vereinseigenen Sportstätten zu investieren“, sagt KSB-Vorsitzender Uli Heimann. Beuning ergänzt: „Ein solches Förderprogramm haben wir in der Vergangenheit noch nie erfahren. Insofern hoffen wir im Sinne unserer Sportvereine darauf, dass der Sport und die Sportförderung in Nordrhein-Westfalen auch weiterhin in Düsseldorf Chef-Sache bleibt.“

Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Von den mehr als 4 Millionen Euro für den Rheinisch-Bergischen Kreis sind bereits rund 3,1 Millionen Euro in Maßnahmen geflossen. „Diese gelungene Umsetzung ist nur dank eines engagierten Ehrenamtes in den Sportvereinen möglich gewesen und rechtfertigt das Vertrauen, das die Politik in den organisierten Sport gesetzt hat“, erklärt Beuning. Nun folgt eine zweite Charge von rund 500 000 Euro.

„Damit kann ein zentraler Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, des bürgerschaftlichen Engagements, der Gesundheitsvorsorge und der sozialen Integration im Rheinisch-Bergischen Kreis geleistet werden. Hier sind bereits 50 Prozent der zur Verfügung gestellten Summe verplant“, bilanziert Beuning. Die Umsetzung des zweiten Programmaufrufes werde in der zweiten Jahreshälfte 2022 erfolgen.

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