Formate für Rheinischen Kultursommer gesucht

Der vergangene Kultursommer in der Kirchenkurve – hier Greencard. Möglich wären Veranstaltungen als Teil des Rheinischen Kultursommers auch in Burscheid. Archivfoto: Doro Siewert
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Der vergangene Kultursommer in der Kirchenkurve – hier Greencard. Möglich wären Veranstaltungen als Teil des Rheinischen Kultursommers auch in Burscheid. Archivfoto: Doro Siewert

Präsenzveranstaltungen sollen im Vordergrund stehen – Aber auch digitale Events sind möglich

Von Leon Hohmann

In der Metropolregion Rheinland leben knapp 9 Millionen Menschen, das Gebiet erstreckt sich im Norden vom Kreis Kleve bis Bonn im Süden, vom Oberbergischen Kreis im Osten bis nach Aachen im Westen. Und zwischendrin Großstädte wie Köln und Düsseldorf, aber auch Kleinstädte wie Xanten und Burscheid. Sie alle will die Metropolregion vernetzen und das Rheinland als einen zusammenhängenden Wirtschafts- und Lebensraum darstellen. Doch wie soll das funktionieren? Unter anderem mit Veranstaltungen wie dem Rheinischen Kultursommer. Gerade sind die Planungen für die fünfte Auflage in diesem Jahr gestartet – gesucht werden noch Künstlerinnen und Künstler. Ab sofort und bis zum 28. April sind Bewerbungen für eine Teilnahme möglich.

„Ziel ist es, den Zuspruch für die häufig mit großer Leidenschaft geplanten Aufführungen zu unterstützen.“

Roswitha Arnold, Vorstandsmitglied Metropolregion Rheinland

„Gerade in Zeiten wie diesen gibt die Kultur uns Hoffnung“, ist Roswitha Arnold, Vorstandsmitglied des Vereins Metropolregion Rheinland, überzeugt. Sie ergänzt: „Das gemeinsame Erleben von Musik, Theater, Kunst und Lesungen führt die Menschen zusammen und fördert den persönlichen und gesellschaftlichen Dialog über unser Zusammenleben. Das ist uns wichtig, wobei die Kultur sich längst auch zu einem echten Standortfaktor für die Region entwickelt hat. Ziel des Rheinischen Kultursommers ist und bleibt es, die beteiligten Initiativen für die breite Öffentlichkeit erkennbarer zu machen – und damit den Zuspruch und Erfolg für die häufig mit großer Leidenschaft geplanten Aufführungen zu unterstützen“, sagt Arnold.

Stattfinden wird der Rheinische Kultursommer wie in den Jahren zuvor zwischen dem kalendarischen Sommer- und Herbstanfang – also vom 21. Juni bis 23. September. Geboten werden sollen in diesem Zeitraum unterschiedliche Kulturformate wie Musik, Kunst, Literatur, Theater und Film. Dabei sollen die Veranstaltungen meist im Freien und an besonderen Orten stattfinden: „Kunst im Park, Lesungen im Grünen oder Saitenklänge unplugged im Schlossgarten“, nennen die Organisatoren einige Beispiele. Im vergangenen Jahr konnten – trotz erheblicher Einschränkungen durch die Pandemie – insgesamt rund 700 Veranstaltungen in das Programm aufgenommen und dort beworben werden. Erstmals waren dabei auch digitale Events Teil des Programms.

Eine Jury trifft die Auswahl der Projekte

Auch in diesem Jahr sind digitale Formate möglich, doch der Fokus soll wieder auf den Präsenztermin liegen. Im Bewerbungsverfahren (| Kasten) seien Ansätze und Ideen erwünscht, die die Wahrnehmung der Marke Kultursommer fördern. Die Auswahl der 2022 aufgenommenen Projekte, Veranstaltungen und Formate wird durch eine Jury getroffen. Denn der Kultursommer verstehe sich als Plattform, über die die Events der Künstlerinnen und Künstler großräumig beworben und der Öffentlichkeit präsentiert werden könnten. Der Rheinische Kultursommer wird gefördert vom NRW-Kulturministerium.

Bewerbung

Über das Internet können sich Künstlerinnen und Künstler für die Aufnahme ihrer Projekte in den Rheinischen Kultursommer bewerben. Grundsätzlich sollen die Veranstaltungen einem breiten Zugang zur Kultur im Rheinland ermöglichen. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular:

https://t1p.de/ti6x

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