Firma Wiedenhoff verliert ihre Buslinien

Einst friedlich Seite an Seite am alten Busbahnhof: Busunternehmen wupsi übernimmt neben dem RVK Linien des Unternehmens Wiedenhoff. Archivfoto: Doro Siewert
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Einst friedlich Seite an Seite am alten Busbahnhof: Busunternehmen wupsi übernimmt neben dem RVK Linien des Unternehmens Wiedenhoff. Archivfoto: Doro Siewert

Neue Betreiber sind RVK und wupsi

Von Nadja Lehmann

Am 1. Juli haben bei mehreren Buslinien auf dem Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) die Betreiber gewechselt. Das teilt der Kreis mit. Die Linien 240 (Wermelskirchen – Remscheid-Lennep), 252 (Burscheid – Solingen), 255 (neue Liniennummer 258 auf dem Abschnitt Leichlingen – Witzhelden – Kleine Heide) und N 8 (Nachtbus Leichlingen) werden zukünftig von der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) gefahren, die Linien 240 (Leverkusen-Opladen – Wermelskirchen-Dabringhausen), 250 (Köln – Leverkusen – Solingen) und 255 (Chempark Leverkusen – Leichlingen) werden von der wupsi GmbH betrieben.

Bessere Taktung und Anbindung an den Raiffeisenplatz geplant

Der VRS sowie die beiden Aufgabenträger für den ÖPNV, der Rheinisch-Bergische Kreis und die Stadt Leverkusen, sehen den Betreiberwechsel als Chance, den Fahrgästen mehr Qualität, Komfort und Zuverlässigkeit anzubieten, heißt es in der Mitteilung.

„Wir arbeiten intensiv daran, zum Fahrplanwechsel Ende des Jahres erste Leistungsverbesserungen auf diesen Linien umzusetzen, wie beispielsweise eine bessere Taktung und mögliche Anbindungen an den Raiffeisenplatz in Burscheid“, betont Elke Reichert, Umwelt- und Verkehrsdezernentin des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Damit ein unterbrechungsfreier Betrieb für die Kunden auf allen Linien sichergestellt werden kann, haben die kommunalen Verkehrsunternehmen RVK und wupsi die entsprechenden Anträge zur Betriebserlaubnis bei der Bezirksregierung Köln gestellt. Inzwischen hat die Bezirksregierung einstweilige Erlaubnisse für den Betrieb der Linien durch die wupsi und die RVK erteilt. Somit werde es zu einem reibungslosen und für die Fahrgäste kaum spürbaren Übergang kommen, kündigt der Kreis an.

Die Umstrukturierung hatte bei der Firma Wiedenhoff hohe Wellen geschlagen. Das Solinger Unternehmen mit Betriebshof in Burscheid hatte mit dem VRS bei fünf Buslinien zusammengearbeitet und hatte zu Juli die außerordentliche Kündigung erhalten. In einem Schreiben an die Mitarbeiter hatte die Geschäftsführung das als rechtswidrig bezeichnet und mitgeteilt, dass man gerichtlich dagegen vorgehen wolle (wir berichteten).

Der VRS hatte die Kündigung mit jahrelangen Querelen um die Verteilung der Einnahmen begründet.

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