Aktion

Filme zum Dank an die Jugendfeuerwehr

270 junge Feuerwehrleute besuchten das Kinopolis in Leverkusen.
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270 junge Feuerwehrleute besuchten das Kinopolis in Leverkusen.
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270 Jugendliche und 61 Betreuer besuchten gemeinsam Kinopolis.

Von Susanne Koch

„Kino statt Unterricht, Popcorn statt Schläuche, Limo statt Wasser“ – ein Nachmittag für die Jugendfeuerwehren. Rund 270 Jugendliche, sowie 61 Betreuer, aus den Jugendfeuerwehren des gesamten Kreises und der Leverkusener Jugendfeuerwehr verbrachten den Vormittag im Leverkusener Kinopolis. Die Verantwortlichen um den stellvertretenden Kreisjugendwart Stefan Wallmeyer organisierten hierfür bereits zum 11ten Mal die Lokalität.

„Der Kinotag ist mittlerweile fester Bestandteil im Dienstplan der Jugendfeuerwehren“, erklärt Stefan Wallmeyer. Der Kinotag wurde bereits zum elften Mal ausgerichtet. Lediglich Corona machte zuletzt einen Strich durch die Rechnung. Hintergrund der Veranstaltung ist das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Jugendfeuerwehr zu fördern und die Jugendlichen bei Laune zu halten. „Immer nur feuerwehrspezifische Aktivitäten sind auf Dauer zu eintönig.“, so Stefan Wallmeyer zum Kinotag.

„Immer nur feuerwehrspezifische Aktivitäten sind auf Dauer zu eintönig.“

Stefan Wallmeyer Kreisjugendwart

Zur Auswahl standen dieses Mal gleich vier Filme für die 10 bis 17-Jährigen: „Die Mucklas…“, „Die Schule der magischen Tiere 2“, „Black Adam“ sowie „Top Gun“. „Durch die Auswahl können wir die Interessen der Jugendlichen besser vertreten. Da es auch 10-jährige Jugendfeuerwehrmitglieder gibt, können wir nicht ausschließlich einen Film ab 12 Jahren zeigen. Die älteren Jugendlichen würden sich aber gegebenenfalls in einem Film ab sechs Jahren eher langweilen. So entstand die Idee zwei Filme zu Auswahl zu stellen“. erklärt Wallmeyer die Entscheidung. Besonders war dieser Tag auch für das Kinopolis selbst, denn es feierte auf den Tag genau sein 25-jähriges Bestehen.

Anreise ist eine Herausforderung, ÖPNV eine Lösung

Die Anreise der vielen hundert Jugendlichen nach Leverkusen gestaltet sich jedes Mal als eine Herausforderung für die Betreuer. „Nicht immer können wir auf Löschfahrzeuge zurückgreifen. Wenn es brennt, würden diese dann vor Ort selbst fehlen“, erklärt Burscheids Stadtjugendfeuerwehrwartin Yvonne Kolbe. „Aber auch in Zeiten der Krise, wo gespart werden muss, ist zu überlegen ob es wirklich sinnvoll ist mit großen Löschfahrzeugen nach Leverkusen zu fahren!“ so Kolbe weiter. Aufgrund der guten ÖPNV-Anbindung Burscheids nach Leverkusen entschied man sich für die Anreise mit dem Bus. „So können wir auch direkt etwas für die Umwelt machen. Die Fahrt mit dem Bus spart im Vergleich auch jede Menge Emissionen ein. Die (Jugend-) Feuerwehr soll ja auch als Vorbild voran gehen“, so Yvonne Kolbe zur Entscheidung den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Andere Feuerwehren reisten mit Mannschaftstransportern an. Aufgrund des Leverkusener Heimspiels fiel die Stelze als Parkmöglichkeit weg. Zusammen mit dem stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart aus Leverkusen, Frank Jancke, wurde kurzerhand an der Alten Feuerwache in der Stixchesstraße eine Parkmöglichkeit geschaffen. „Die Jugendlichen wurden am Kino abgesetzt, die Fahrer mit einem Shuttle von der alten Wache zum Kino und später auch zurückgebracht“, erklärt Wallmeyer die interkommunale Zusammenarbeit. „Im Einsatz wie auch in der Jugendarbeit arbeitet man Hand in Hand, egal woher man kommt. Gemeinsame Lösungen finden – das bedeutet Feuerwehr“, so Wallmeyer weiter.

„Neben dem Interesse an der Jugendfeuerwehr haben alle aber noch eines gemeinsam: Popcorn und Softdrinks. Diese gehören zu Kino, wie Schläuche und Wasser zur Feuerwehr“, schmunzelt Stefan Wallmeyer. So bildeten sich schnell lange Schlangen vor den Kassen der Snack-Ausgabe im Kino, ehe es in die Kinosäle ging.

Hintergrund

Das Kinopolis hatte für die Jugendfeuerwehren seine Räumlichkeiten, wie in den Jahren zuvor, früher geöffnet und entsprechendes Personal bereitgestellt. „Wir sind sehr dankbar über die gute Zusammenarbeit des Kinobetreibers. Er trägt viel zu einer gelungenen Jugendarbeit bei.“

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