Balkantrasse

Fertige Rampe soll in die Innenstadt locken

In steilem Anstieg führt die Rampe nun parallel zum Gartenweg empor zur Hauptstraße.
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In steilem Anstieg führt die Rampe nun parallel zum Gartenweg empor zur Hauptstraße.
  • VonNadja Lehmann
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Bauarbeiten sind beendet, die Balkantrasse ist wieder durchgängig befahrbar.

Burscheid. Was hatte sie mitsamt der geplanten Aussichtsplattform für Diskussionen ausgelöst: Die Rampe, die nun im steilen Anstieg von der Balkantrasse empor zur Hauptstraße führt und Passanten, Skater, Spaziergänger und Biker ins Burscheids Innenstadt locken soll. Nun ist, wie die Stadt bekanntgibt, der Panorama-Radweg Balkantrasse wieder durchgängig nutzbar und die Rampe fertiggestellt. „Fahrradfahrer und Fußgänger wird dies freuen. Mit der Fertigstellung der neu angelegten Rampe ist eine direkt sichtbare Radzufahrts- bzw. Zugangsmöglichkeit an die Innenstadt geschaffen“, bilanziert Stadtsprecherin Renate Bergfelder-Weiss.

Die Rampe, die parallel zum Gartenweg verläuft, beginnt unterhalb der Brücke Friedrich-Goetze-Straße und endet direkt im Zentrum. Um die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger zu gewährleisten, ist die neue Wegestrecke mit einer Absturzsicherung nach DIN-Norm sowie Umlaufsperren im oberen Bereich versehen. Außerdem wird die Rampe in diesem Bereich ausgeleuchtet. Die Beschilderung des Streckenabschnitts erfolgte nach aktuell erteilter straßenverkehrsrechtlicher Genehmigung des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Regionales Saatgut wurde in die Hangflächen eingesät

Die neu angelegten Hangflächen sind mit einer regionalen Saatgutmischung eingesät worden. Außerdem wurden vier Bäume gepflanzt, die zusammen mit den Bestandsbäumen eine kleine Allee bilden.

„Die Radtrasse erfreut sich immer größerer Beliebtheit und die direkte Zufahrt auf die Hauptstraße wird sicherlich gut angenommen“, sagt der städtische Mobilitätsbeauftragte Stephan Kroschk.

Insbesondere beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und beim Bund der Steuerzahler war die Rampe auf jedoch Kritik gestoßen. Letzterer hielt sie für zu teuer und für überflüssig: Es gebe bereits Strecken durch Montanus- und Dammstraße, über die mit nur wenigen Minuten Mehraufwand die Innenstadt erreichbar sei. Auch der BUND hatte mit Skepsis reagiert: „Ob die Rampe nun mehr als Teil des Grünzugs Innenstadt, weniger als technisches Bauwerk wirkt, hängt von der weiteren Gestaltung ab“, hatte Manfred Lindenau aus dem Burscheider Ortsverein gesagt. Gebaut wurde die Rampe im Rahmen des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes 2025 (IEHK) von der Firma August Dohrmann GmbH aus Remscheid.

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