Erntedank wird draußen gefeiert

Evangelische Kirchengemeinde lädt ein

-ms- Auf ihren Erntedankgottesdienst unter dem Motto „Zusammenstehen“ am Sonntag, 4. Oktober, ab 11 Uhr weist die evangelische Kirchengemeinde Burscheid hin. Es ist ein besonderer: Er findet statt auf dem Sieferhof.

„Alles ist anders als sonst“, sagt Pfarrerin Annerose Frickenschmidt, „aber es ist mit gutem Gewissen mehr möglich, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Die letzten Monate der Coronakrise waren für uns als Kirchengemeinde nicht nur eine Zeit mit vielen Entbehrungen, sondern auch eine Zeit für kreative Ideen, anders miteinander und füreinander Kirche zu sein.“ Manches werde man auch nach dem Ende der Krise nicht mehr missen wollen. „Dazu gehören auch die vielen Gottesdienste im Freien, die wir dank unserer großen Kirchenwiese in Hilgen feiern konnten“, sagt die Pfarrerin.

Einen Freiluftgottesdienst gebe es schon seit drei Jahren: der Erntedankgottesdienst auf dem Hof der Familie Paas, Sieferhof 1. Frickenschmidt findet: „Ein besonders schöner und passender Ort, um Erntedank zu feiern.“ Man wolle dort Erntedank feiern und dafür im wörtlichen und auch im übertragenen Sinne des Wortes „zusammenstehen“, dass dies auch künftige Generationen tun können. Denn Erntedank ohne ein Bewusstsein unserer Verantwortung für die Schöpfung sei nicht denkbar. „Die Dürre dieses Sommers, die auch für den Hof der Familie Paas eine Herausforderung ist, gehört zu den deutlichen Hinweisen auf unsere Verantwortung.“

Alle, die kommen wollen, seien herzlich willkommen zum Gottesdienst. Anmeldungen sind nicht notwendig. „Da wir diesmal ganz draußen auf dem Hof und in der weit geöffneten Scheune feiern, wird auch für alle Platz sein.“ Parkplätze sind reichlich vorhanden. Um einer Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus vorzubeugen, wird der Gottesdienst nur etwa eine halbe Stunde dauern und die Teilnehmenden stehen mit Abstand zueinander. Stühle stehen für Personen bereit, die nicht gut stehen können.

„Wir bitten dringend darum, auch draußen eine Maske zu tragen und genügend Abstand zu wahren, einen ausgefüllten Zettel mitzubringen, auf dem Name, Adresse und Telefonnummer eingetragen sind.“ Wer den Zettel vergessen hat, trägt sich vor Ort ein. Die Angaben werden wegen der möglicherweise notwendigen Nachverfolgung von Infektionsketten im Gemeindebüro vier Wochen aufbewahrt.

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