Megaphon Racing Center

Erfahrene Racer freuen sich über ihren Sieg

Das Rennen Alt gegen Jung fand statt mit unter anderem Lukas vom Dorp (v. l.), Timo Beier, Klaus Ignatz, Jan Aßmann, Lisa vom Dorp und Mario Woitek.
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Das Rennen Alt gegen Jung fand statt mit unter anderem Lukas vom Dorp (v. l.), Timo Beier, Klaus Ignatz, Jan Aßmann, Lisa vom Dorp und Mario Woitek.

Rennen um den zehnten Wanderpokal mit zwölf Carrera-Fans.

Von Tanja Alandt

Burscheid. Beim zehnten Pokalrennen durften sich die Senioren über ihr gewonnenes Rennen im Megaphon-Racing-Center freuen. Bürgermeister Dirk Runge ehrte sie nach der Tradition des verstorbenen Bürgermeisters Stefan Caplan mit einem Wanderpokal und übergab allen zwölf Teilnehmern eine Urkunde. Mit zwei Runden Vorsprung lag das sechsköpfige Ü-50-Team vor den jungen Racern, die bereits zwei Wanderpokale besitzen.

Wenn das ältere Team nun noch zweimal hintereinander gewinnt, dürfen sie den Pokal behalten. Bisher gewannen sie nur einmal im Jahr 2016. Die zweijährige Corona-Pause haben sie anscheinend genutzt, um die Jüngeren mit ihrem schnellen Fahrstil und ihren Slot-Cars abzuhängen. „Die Jungen haben schon Revanche im öffentlichen Betrieb angekündigt“, spaßte Bonaventura Chopra von der Stadt Burscheid. Er ist für die Belegung zuständig.

Vielleicht fehlte Lukas vom Dorp (20) in dem jüngeren Team als Fahrer. Denn als neuer Bahnleiter hatte er nun ganz andere Aufgaben zu erledigen: Bahnen betreuen, umgestürzte Autos aufrichten und mehr. Ur-Racer Klaus Rauh übertrug ihm die Leitung der „größten Carrera-Bahn in öffentlicher Hand“ Anfang des Jahres und freut sich über diese Entscheidung. „Er macht das klasse, besser kann man das nicht machen“, lobte er seinen Nachfolger. Vor 20 Jahren gründete Rauh mit Manfred Zenses zunächst das Racing-Center am alten Burscheider Bahnhof und zog nach ein paar Jahren damit auf die Höhestraße. Gerne hätte er „die 20 Jahre vollgemacht“, doch dies ging gesundheitlich nicht mehr. Seit 2018 war Lukas vom Dorp bereits sein Stellvertreter.

Rund zwei Stunden wurde jeweils à drei Minuten auf vier Bahnen gefahren. Währenddessen schauten alle Fahrer sowie Fahrerinnen konzentriert auf die Bahnen und klickten fokussiert auf ihre Fernbedienungen. „Die Carrera-Bahn ist ein richtiges Vater-Sohn-Ding“, berichtete Mutter Sandra Beier. Die Mutter Irena Schaefer ergänzte: „Die haben immer einen Mordsspaß, an den Autos herumzubasteln und sind beschäftigt.“ Davon kann Heidi Gardian-Steck ein Liedchen singen. Etwa drei Koffer voll mit den sogenannten Slot-Cars hat bereits ihr Mann Wolfgang Steck mit Sohnemann Alexander Steck gebastelt. Die Mütter kommen jedoch gerne zum Anfeuern vorbei. In der Sitzecke verfolgen sie das Hobby ihrer Liebsten über zwei Bildschirme und unterhalten sich prächtig. Seit dem Kindergeburtstag von Patrick Schaefer im Racing-Center war ebenfalls Lukas vom Dorp von der Carrera-Bahn nicht mehr loszubekommen und wuchs so seit 2011 sukzessive hinein.

„Vor Corona waren hier bestimmt 1000 Leute im Monat, jetzt sind es vielleicht nur noch 500 Besucher“, berichtete er. Je nach Laune fahren sie auch im Dunkeln, dann leuchten nur noch die Lichter ihrer Autos. Neulinge sind willkommen.

www.mrc-burscheid.de

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