Eine Stunde Zeit für Meise, Amsel und Co.

Der Nabu bittet darum, bis Sonntag eine Stunde lang die Vögel im Garten oder Park zu zählen. Archivfoto: Tim Oelbermann
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Der Nabu bittet darum, bis Sonntag eine Stunde lang die Vögel im Garten oder Park zu zählen. Archivfoto: Tim Oelbermann

Naturschutzbund ruft dazu auf, bis zum 9. Januar Vögel im Garten und in den Parks zu zählen

Von Susanne Koch

Rotkehlchen, Stare, Amseln, Meisen, Finken, Sperlinge, Spechte, Grünfinken und wie sie auch alle heißen. Zu hören sind sie im Winter kaum. Aber man kann sie beobachten.

Zum 12. Mal ruft der Naturschutzbund (Nabu) zur „Stunde der Wintervögel“ auf. Auch in Burscheid sind alle aufgefordert, sich bis einschließlich Sonntag eine Stunde lang Zeit zu nehmen und die Vögel am Futterhäuschen, auf dem Balkon, im Garten oder in Parks zu zählen. Das Ergebnis kann dann bis spätestens 17. Januar gemeldet werden.

Die gezählten Vögel werden auf einem Fragebogen eingetragen

Dazu ist auf der Internetseite des Naturschutzbundes ein Online-Eingabeformular hinterlegt. Dort können alle Beobachtungen notiert werden. Gefragt werden Teilnehmer nach ihrem Namen, ihrer Adresse, ihrem Wohnort und dem Beobachtungsort, falls er von ihrem Haus abweicht.

Weiter sollten Teilnehmer Telefonnummer, E-Mail-Adresse und ihr Geburtsdatum angeben. „Die Teilnahme an der Preisverlosung ist nur mit dieser Angabe möglich“, steht auf der Homepage des Nabu. Das liegt daran, dass die Verlosung erst ab 18 Jahren gilt. „Sie können nähere Erläuterungen zu Ihren Beobachtungen machen und gefragt wird auch danach, wo Sie beobachtet haben, wie oft sich eine Katze dort aufhält, ob es eine Vogelfütterung am Beobachtungsort gibt, wie Sie von der Aktion erfahren haben und warum Sie bei der Stunde der Wintervögel mitmachen.“ Übrigens zählt der Luftraum auch dazu. Wird ein Vogel beim Überflug beobachtet, wird auch dieser mitgezählt.

Ziel der Aktion ist es, ein sowohl deutschlandweites als auch regional möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in den Städten und Dörfern zu bekommen. „Die dabei gesammelten Daten sind für den Vogelschutz äußerst wertvoll, weil sie Aufschluss über den Zustand der heimischen Vogelwelt in unseren Siedlungen geben“, sagt Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird unser Bild.“ Im vergangenen Jahr sei die Beteiligung besonders hoch gewesen. „Mehr als 236 000 Menschen haben bundesweit mitgemacht. Insgesamt gingen Meldungen aus 164 000 Gärten und Parks ein.“ Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei.

Die Meldungen können bis zum 17. Januar unter folgenden Links gemeldet werden:

www.nabu.de/vogelwelt www.stundederwintervoegel.de www.nabu/onlinemeldung

Zudem ist für telefonische Meldungen am 8. und 9. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer, Tel. (08 00) 1 15 71 15 geschaltet.

Aktion

Auf der Homepage des Naturschutzbundes gibt es ein Online-Formular. Dort kann die Anzahl der einzelnen Vogelarten eingetragen werden. Die dabei gesammelten Daten geben Aufschluss über den Zustand der heimischen Vogelwelt

www.nabu.de/ tiere-und-pflanzen/

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