Bühne

Ein Musical verkündet die frohe Botschaft

Da liegt das Christuskind in der Krippe, umringt vom Esel und den Schafen. Jospeh und Maria betrachten es froh.
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Da liegt das Christuskind in der Krippe, umringt vom Esel und den Schafen. Jospeh und Maria betrachten es froh.
  • Susanne Koch
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Kinder und Erwachsene singen und sprechen in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde.

Von Susanne Koch

„Halleluja – Gott hat seinen Sohn auf die Erde geschickt.“ Kinder und Erwachsene singen und gestalten das Weihnachtsmusical „Die Drei vom Stall.“ Denn hier haben Schafe, Esel und der Ochse nicht nur eine ruhige, nicht sprechende Rolle. Sie sind mitten drin im Geschehen und sie singen mit, verkünden die frohe Botschaft am Heiligen Abend.

Die Freie Evangelische Gemeinde in Burscheid probte schon seit Wochen für die Aufführung. „Wir haben für das Musical eigens einen Chor gegründet“, sagt Ulrika Walter, die Regie führt. „Einen Kinder- und einen Erwachsenen-Chor.“ Für die Technik zeichnet Henning Dicke verantwortlich. Jaqueline Hauer ist die Chorleiterin. „Und auch wenn viele Kinder zwischendurch krank waren, klappt das Zusammenspiel super.“

Ulrika Walter ist noch ganz beseelt von Heiligabend. „Die Kirche war bis aufs Foyer gefüllt“, erzählt sie. „Die Kinder haben es toll gemacht, die Geschichte kam an und zum Schluss haben alle ganz viel Applaus bekommen.“

Erzähler Konstantin Rose sitzt links neben dem Geschehen. Er beginnt damit, dass er von einer weiten Reise erzählen möchte, einer tollen Reise . . . Ganz rechts von ihm ist bereits die Krippe zu sehen. Der Hintergrund ist erst einmal ein leuchtender Sternenhimmel. Auf dem Felde sitzen die Schafe, die Kinder haben Fell um den Körper gehüllt, ihre Ohren wippen, wenn sie sich bewegen. Sie frieren trotz ihres dicken Fells. Immer wieder ertönt Musik und der Chor singt. Und die Kirchenmitglieder erfahren dadurch die ganze Geschichte.

Der kleine Esel, Joseph Reglnold, an den großen Ohren zu erkennen, wird auf dem Viehmarkt in Nazareth von Joseph und Maria gekauft. Der große Ochse – Erik Walter – versteht das nicht ganz. Er hatte doch vorher seine starken Muskeln und sein zottiges Fell besungen und es den Zuschauern immer wieder gezeigt und sich gewünscht, dass er gekauft wird.
Da die Römer sich damals über die Bevölkerung ein genaues Bild machen wollten, haben sie zur Volkszählung gerufen und alle müssen in die Stadt aufbrechen, wo sie geboren sind. Für Joseph – Tom Walter – bedeutet das, dass er mit seiner schwangeren Frau Maria – Madeleine Meyer – nach Betlehem aufbrechen muss. Sie machen sich auf dem Weg.

Kaputt und müde kämpfen sie sich die Dorfstraße entlang. Bis zum Stall, den ihnen der letzte Hotelbesitzer wegen Überfüllung seines Hauses angeboten hatte.

Und als Jesus geboren ist, liegt er in der Krippe des Stalls dicht umringt von Ziegen, Schafen, von Ochs und Esel, die sich nun für immer vertragen und das auch kräftig besungen haben. Ochs und Esel in der Krippe vereint.

Schwungvoll werden von dem Chor und immer wieder einzelnen Solostimmen die Lieder vorgetragen. „Ich finde, ihr habt das ganz toll gemacht“, lobt Ulrika Walter die Musical-Schar. An Heiligabend wirkt noch alles viel schöner und runder.

Gemeinde

Winterspielplatz für Kinder im Alter von 0 bis acht Jahren. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich. Einlass ist nur mit einer volljährigen Betreuungsperson und Stoppersocken möglich. Jeweils freitags und samstags von 15 bis 18 Uhr. Der nächste Winterspielplatz findet am 13. und 14. Januar statt. Anmeldung und weitere Fragen:
winterspielplatz@
feg-burscheid.de

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