Drei E-Lastenräder machen Schulhausmeister mobil

Freuen sich über die Anschaffung der E-Lastenräder (v. l.): Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan, Torben Jana (Hausmeister an der EMA-Schule) und Leader-Vorsitzende Elke Reichert. Foto: Leader Bergisches Wasserland
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Freuen sich über die Anschaffung der E-Lastenräder (v. l.): Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan, Torben Jana (Hausmeister an der EMA-Schule) und Leader-Vorsitzende Elke Reichert.

Verein Leader übernahm 65 Prozent der Anschaffungskosten

-lho- Drei neue Lastenfahrräder mit E-Unterstützung machen die Hausmeister der Burscheider Grundschulen künftig umweltfreundlich mobil. Angeschafft von der Stadt Burscheid, mit einem Förderanteil von 65 Prozent aus Leader-Mitteln sowie einem 10-prozentigen Zuschuss vom Verein Leader Bergisches Wasserland, gehen sie bald in Betrieb. Anfang der Woche erfolgt die offizielle Übergabe.

25 Prozent der Gesamtkosten für die praktischen Zweiräder, die künftig an der Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule (EMA-Schule), Montanusschule und Grundschule Dierath zum Einsatz kommen sollen, musste die Stadt aus ihrem Haushalt bereitstellen. Für Bürgermeister Stefan Caplan (CDU) ist klar, dass sich diese Entscheidung schon jetzt gelohnt hat:

„Diese umweltfreundlichen und zeitgemäßen Fortbewegungsmittel passen in unsere Zeit. Sie führen nicht nur zur Kosteneinsparung durch Pkw-Verzicht, sondern sparen den Schulhausmeistern auch Zeit ein. Sie können praktischerweise die Radtrasse benutzen, was nicht zuletzt auch der Gesundheitsförderung dient“, machte er die Vorteile der E-Lastenräder deutlich. Künftig sollen die Zweiräder von den Hausmeistern genutzt werden, um beispielsweise Besorgungen zu erledigen. Und: „Ich freue mich, dass unsere E-Lastenräder so auch ein Vorbild für Schüler sein können“, sagte Caplan bei der Übergabe.

Neben den drei neuen Burscheider Lastenfahrrädern wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis 18 weitere mit Leader-Fördergeld angeschafft. „Die Förderung des Radverkehrs, insbesondere auch von E-Bikes und Lastenrädern mit elektronischer Unterstützung, ist ein wichtiger Baustein in unserem Mobilitätskonzept“, erklärte Elke Reichert, Umweltdezernentin des Kreises und Vorsitzende des Vereins Leader Bergisches Wasserland, das Engagement des Vereins in Sachen Umweltschutz. Denn nur wenn der Zugang beispielsweise zu den E-Lastenrädern vereinfacht werde, könne die Mobilitätswende besser gelingen.

Leader kümmert sich um die Entwicklung der ländlichen Wirtschaft, wie der Verein erklärt. Dabei legt er sein Augenmerk aber nicht nur auf eine umweltbewusstere Zukunft, gefördert werden Projekte aus fast allen Bereichen, zum Beispiel auch beim Wohnen, Tourismus oder der Dorfentwicklung.

Leader entscheidet am 22. März über weitere Förderungen

In der aktuellen Bewerbungsrunde, die im Januar endete, ist auch ein weiteres Burscheider Projekt vertreten, dass vom EU-Programm Leader gefördert werden soll: So möchte der Förderverein der Stadtbücherei einen „Raum der 100 Experimente“ schaffen und damit einen Akzent in der Innenstadt setzen. In Wermelskirchen bewirbt sich darüber hinaus die evangelische Kirchengemeinde Hilgen-Neuenhaus, die auf einem Grundstück in der Nachbarstadt einen integrativen und multifunktionalen Spielplatz bauen wird. Der Vorstand des Vereins Leader Bergisches Wasserland wird kommende Woche Montag, 22. März, über diese und weitere Bewerbungen sichten und bewerten.

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