Wahl des Bürgermeisters

Dirk Runge ist der einzige Kandidat

Dirk Runge ist der einzige Bürgermeisterkandidat in Burscheid. Foto: Doro Siewert
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Dirk Runge ist der einzige Bürgermeisterkandidat in Burscheid.

Die Wahl des Bürgermeisters findet am 20. März von 8 bis 18 Uhr statt.

Von Susanne Koch

Burscheid. 250 junge Menschen ab 16 Jahren haben am Sonntag, 20. März von 8 bis 18 Uhr die Möglichkeit, erstmalig ihre Stimme abzugeben. Wählen können sie den neuen Bürgermeister von Burscheid – Dirk Runge. Er steht als einziger Kandidat auf der Liste. Nötig wurde diese Wahl, weil im vergangenen Oktober Bürgermeister Stefan Caplan (CDU) plötzlich verstorben war.

„Insgesamt sind in Burscheid 15 500 Menschen wahlberechtigt“, sagt Pressesprecherin Renate Bergfelder-Weiß. „Die Stadt Burscheid und Hilgen stellen dafür 13 Wahllokale zur Verfügung.“ Sie verteilen sich wie folgt: 010 Montanus Grundschule, 020 Stadtbücherei, 030 Johannes-Löh-Gesamtschule, 040 Evangelisches Altenzentrum, 050 Sportplatzhaus Griesberg, 060 Hugo-Pulvermann-Halle, 070 Grundschule Dierath, 090 Feuerwache Hilgen, 100 MGV Dürscheid, 110 Ernst-Moritz-Arndt Schule, 120 Turnhalle Ösinghausen. 130 Feuerwehr Paffenlöh sowie das Haus der Kunst für die Briefwahl. „Wer durch Briefwahl wählen will, muss sich von der Gemeinde die Briefwahlunterlagen (amtlicher Stimmzettel, einen amtlichen Stimmzettelumschlag sowie einen amtlichen Wahlbriefumschlag) beschaffen“, sagt Renate Bergfelder-Weiß. „Der Brief muss so rechtzeitig abgeschickt werden, dass er bis spätestens Samstag, 19. März die Adresse erreicht hat und dann bis 16 Uhr am 20. März im Briefwahllokal vorliegt.“

Zum Glück haben sich die meisten Helferinnen und Helfer selbst gemeldet.

Renate Bergfelder-Weiß, Pressesprecherin

Um die Wahl ordnungsgemäß durchführen zu können, wurden pro Stimmbezirk sechs Helferinnen und Helfer ausgewählt. 84 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer werden eingesetzt. „Sollte jemand kurzfristig ausfallen, können wir auch noch auf die Reserveliste zurückgreifen“, sagt die Pressesprecherin. „Zum Glück haben sich die meisten Helferinnen und Helfer, die auch bei der Bundestagswahl im Einsatz waren, auch beim Wahlamt für die Bürgermeisterwahl gemeldet.“ Ein öffentlicher Aufruf durch die Medien sei dadurch in diesem Fall nicht erforderlich gewesen.

In den Wahlbenachrichtigungen, die bis spätestens 27. Februar übersandt worden sind, ist der Wahlraum angegeben, in dem die oder der Wahlberechtigte wählen kann. „Nur dort können die Wahlberechtigten wählen“, sagt Renate Bergfelder-Weiß. „Mitbringen müssen sie die Wahlbenachrichtigung und einen gültigen Ausweis, die im Wahllokal vorgelegt werden.“ Ihre Stimmen geben die Wahlberechtigten im Wahllokal ab. Dort wird ihnen auch der amtliche Stimmzettel überreicht, mit dem sie wählen dürfen. Der Stimmzettel muss so zusammengefaltet werden, dass nicht erkannt werden kann, wie er gewählt hat.

„Wichtig ist, dass jeder Wahlberechtigte sein Wahlrecht nur einmal und persönlich ausüben kann“, sagt Renate Bergfelder-Weiß. „Wer unbefugt wählt oder sonst ein unrichtiges Ergebnis einer Wahl herbeiführt oder das Ergebnis verfälscht, kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldbuße bestraft werden.“

Das Rathaus wünscht sich eine hohe Wahlbeteiligung. Zur Wahl des neuen Bürgermeisters hatten sich alle Ratsfraktionen zusammengeschlossen und nur einen Kandidaten aufgestellt. Nach dem Tode des ehemaligen Bürgermeisters Stefan Caplan (CDU) wollten die Fraktionen gemeinschaftlich hinter dem neuen Stadtchef stehen und wählten seinen Stellvertreter aus.

Kandidat

Kandidat: Dirk Runge ist 52 Jahre alt. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Dirk Runge ist gebürtiger Solinger, arbeitet seit 1986 in der Verwaltung als Diplom-Verwaltungswirt. 1992 ist er in den Dienst der Stadt Burscheid eingetreten. Derzeit ist er Sozialdezernent in Burscheid. Er ist parteilos. Seit dem Tode von Stefan Caplan im Oktober leitet er die Geschicke der Stadt bereits kommissarisch.

Vertrauen: Dirk Runge genießt im Stadtrat Vertrauen. Deswegen sieht der Rat unabhängig von Parteipolitik in ihm einen geeigneten Menschen für die Aufgaben, die es in Burscheid zu erledigen gibt.

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