Dienstbeginn ist schon um 3 Uhr in der Früh

Im Salzlager der Straßenmeisterei Burscheid, Hilgener Straße: Kivil Monev schüppt mit dem Radlader das Salz in die Streufahrzeuge.Foto: Doro Siewert
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Im Salzlager der Straßenmeisterei Burscheid, Hilgener Straße: Kivil Monev schüppt mit dem Radlader das Salz in die Streufahrzeuge.Foto: Doro Siewert

Burscheids Straßenmeisterei hat rund 800 Tonnen Salz und Split eingelagert

Von Susanne Koch

Den Bericht des Deutschen Wetterdienstes hat Ralf Nachtsheim, stellvertretender Betriebsdienstleiter, der Straßenmeisterei Burscheid, immer im Auge. „Von daher bekommen wir immer die Warnung vor Eisglätte und Schneefall“, sagt Ralf Nachtsheim. „Der Deutsche Wetterdienst ist in seinen Vorhersagen sehr zuverlässig. Und wenn Gefahr droht, sind wir schon morgens um 3 Uhr im Betrieb und starten mit unseren Einsatzfahrten.“

„Wir haben 17 Mitarbeiter im Team.“

Ralf Nachtsheim, stellvertretender Betriebsdienstleiter

Das Gebiet, das die Straßenmeisterei bearbeiten muss, ist so groß, dass auch freie Unternehmen helfen. Abgefahren werden die Bereiche Wermelskirchen bis Niederkassel, Rhein bis Gemeinde Kürten und Wipperfürth. „Wir haben 17 Mitarbeiter im Team“, sagt Ralf Nachtsheim. „Wir streuen in der Zeit von 3 Uhr am frühen Morgen bis 22 Uhr abends. Sollte es aber Tag und Nacht schneien, arbeiten wir rund um die Uhr in verschiedenen Schichten.“ Das käme aber äußerst selten vor.

Gestreut wird Feuchtsalz. „Das sind 30 Prozent Salz und 70 Prozent Sole“, sagt der stellvertretende Betriebsdienstleiter. „Nur in den Wasserschutzgebieten der Dhünntalsperre räumen wir und streuen statt des Feuchtsalzes Split.“

Die Straßenmeisterei hat sechs Fahrzeuge. „Zwei Unternehmen unterstützen uns“, sagt Ralf Nachtsheim. „Das sind Strecken, die wir befahren müssten, die könnten wir sonst nicht bewältigen.“ In der Halle an der Hilgener Straße in Burscheid werden rund 800 Tonnen Salz gelagert. „Wenn sie zu drei Vierteln leer ist, dann müssen wir sie wieder befüllen“, sagt Nachtsheim.

„Die Wetterlage kann sich jederzeit wieder ändern.“

Ralf Nachtsheim

Derzeit liegen keine Warnungen für den Bereich vor. „Das kann sich jederzeit wieder ändern“, sagt Ralf Nachtsheim. „Ich erinnere nur an den April, als es wieder geschneit hatte.“ Viele Autofahrer wären da überhaupt nicht mehr darauf vorbereitet gewesen. Sie hätten sogar ihre Sommerreifen wieder aufgezogen gehabt. „Ich habe da viele Autounfälle gesehen“, sagt der stellvertretende Betriebsdienstleiter. „Da hatte aber auch keiner mehr mitgerechnet, besonders nach den vorhergehenden Tagen, in denen die Menschen bereits nach ihrem Sommerkleid und ihrer kurzen Hose gegriffen hatten.“

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