Die Wertstoffhöfe sind auf den Frühjahrsandrang vorbereitet

Nach Heiligeneiche können Burscheider ihren Grünschnitt fahren. Foto: Doro Siewert
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Nach Heiligeneiche können Burscheider ihren Grünschnitt fahren.

Burscheider können Grünabfälle und -schnitt bis zu drei Kubikmeter kostenlos abgeben

Von Markus Schumacher

Er lässt nicht nur sein blaues Band durch die Lüfte flattern: Der Frühling sorgt auch in vielen heimischen Gärten für hektische Betriebsamkeit. Da wird der Rasenmäher aus dem Winterschlaf geweckt, der Vertikutierer aus dem Schuppen geschoben und die Gartenschere geschärft. Und am Ende eines sonnigen Wochenendes türmen sich dann die Gartenabfälle. Burscheider Bürger haben es dann leicht: Sie können bis zu drei Kubikmeter Gartenabfall gebührenfrei in einem der Wertstoffhöfe in Hilgen oder Heiligeneiche abgeben.

„Wir sind für einen verstärkten Andrang im Frühjahr gerüstet“, verspricht Christoph Rösgen, Leiter Abfallwirtschaft beim Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV). An den Betreibern Revea GmbH in Hilgen, Heide 39, und Avea GmbH und Co. KG in Heiligeneiche, Am Mühlenweg, ist der BAV jeweils als Gesellschafter beteiligt. Und beide bleiben während der Pandemie bis auf weiteres geöffnet.

Die Bürger und das Personal hätten sich in den vergangenen Monaten an die angepassten Betriebsabläufe sowie pandemiebezogene Verhaltensregeln gewöhnt. „Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist daher unbedingt einzuhalten und auch den Anweisungen des Personals und der Beschilderung zu folgen“, stellt Rösgen klar. Fünf bis sechs Mitarbeiter seien derzeit in Hilgen im Einsatz; im Winter, wenn weniger zu tun ist, sind manchmal nur einer oder zwei vor Ort. Einer übernimmt davon immer die Eingangskontrolle. Dort werde kanalisiert.

„Wichtig: Die Burscheider müssen ihren Personalausweis vorzeigen, damit sie gebührenfrei ihre Gartenabfälle loswerden“, erklärt Rösgen. Zwar dürften auch Bürger aus anderen Städten abliefern - die müssten dann aber dafür bezahlen.

Das Vorsortieren des Abfalls helfe, Wartezeiten zu vermeiden

Wegen der strengen Reglementierung der Besucheranzahl auf dem Gelände des Wertstoffhofs könnten natürlich manchmal längere Wartezeiten entstehen. Doch auch da könnten die Bürger schon etwas helfen: „Wir bitten um das Vorsortieren von Abfällen, um eine zügige Entladung in den jeweiligen Container zu gewährleisten. Helfen Sie uns, durch Ihr Verhalten Wartezeiten zu minimieren und denken Sie an Ihren Mund-Nase-Schutz beim Besuch des Wertstoffhofs“, appelliert Rösgen. Wer erst auf dem Hof das Altpapier vom Grünschnitt im Kofferraum trennen müsse, der sorge natürlich für längere Wartezeiten.

Rösgen weiß, dass es unter den Nutzern viele Stammkunden gebe: „Die kennen die Abläufe ganz genau.“ Und wüssten auch, dass man nach einem ersten sonnigen Wochenende erst mal besser ein paar Tage mit der Entsorgung warte . . .

Bis auf weiteres ist der Verkauf von Bergischem Kompost, Bergischer Blumenerde und Holzpellets in Hilgen eingestellt. Die krautigen Bestandteile und die Reste der Biomasseherstellung werden in einem zertifizierten Verfahren zur Herstellung von hochwertigem Bergischem Kompost eingesetzt. Dieser kann dort sonst lose oder in 40-Liter-Säcken verpackt erworben werden. Das werde saisonbedingt auch immer gut nachgefragt, berichtet Rösgen.

In Hilgen können weitere Abfälle von privaten Haushalten abgegeben werden: etwa Altmetall, Textilien, Energiesparlampen, Gelbe Säcke, Papier bis ein Kubikmeter. Auch für Burscheider kostenpflichtig ist aber die Abgabe von Altreifen, Bauholz und Bauschutt.

www.bavweb.de

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