Frühe-Hilfen-Bus

Die Kinder spielen und Eltern holen sich Rat

Am Frühe-Hilfen-Bus können Mütter und Väter mit Fachkräften oder anderen Eltern ins Gespräch kommen und sich Rat holen.
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Am Frühe-Hilfen-Bus können Mütter und Väter mit Fachkräften oder anderen Eltern ins Gespräch kommen und sich Rat holen.
  • Susanne Koch
    VonSusanne Koch
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Der Frühe-Hilfen-Bus hält am 27. Oktober vor dem Rewe-Markt Dünweg 42-44 in Burscheid.

Von Susanne Koch

Burscheid. Im Gepäck haben sie jede Menge Spiele, Spaß und Informationen. Kinder können an den Ständen spielen und Erwachsene mit Fachkräften oder anderen Eltern ins Gespräch kommen und sich Rat holen. Das Jugendamt des Rheinisch-Bergischen Kreises beteiligt sich an einem bundesweiten Modellprojekt, bei dem Kleinbusse des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) in ländlichen Regionen Station machen.
Am 26. Oktober wird der Frühe-Hilfen-Bus mit einem Informations- und Aktionsstand vor dem Rewe-Markt Tönnies in Odenthal, Altenberger-Dom-Straße 42, stehen. Am 27. Oktober gastiert der Bus vor dem Rewe-Markt in Burscheid, Dünweg 42-44, und am 28. Oktober vor dem Rewe-Markt Koll in Kürten-Bechen, Kölner Straße 422, jeweils von 9.30 bis 14 Uhr.

Frühe Hilfen unterstützen werdende Eltern sowie Mütter und Väter mit Babys und Kleinkindern. Die Fachkräfte des Rheinisch-Bergischen Kreises, dessen Jugendamt für die Gemeinden Kürten, Burscheid und Odenthal zuständig ist, informieren an den Aktionstagen über die Angebote des Netzwerkes der Frühen Hilfen. Dies sind zum Beispiel Schwangerschafts-, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Familienbildungsangebote oder Frühförderzentren. Neben den Fachkräften des Info-Teams des Jugendamts wird auch eine Familienhebamme oder Kinderkrankenschwester des Gesundheitsamtes vor Ort sein.

Sie stehen unter anderem für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und den Alltag mit Kind zur Verfügung. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit für ein kurzes Beratungsgespräch.

Durch die Aktion sollen vieleGespräche entstehen

„Die ersten Jahre mit einem Kind sind intensiv und schön, können aber auch sehr herausfordernd sein. Wir hoffen durch diese Aktion mit vielen jungen Familien ins Gespräch zu kommen. Wir wollen ihnen Mut machen, bei Bedarf Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen“, erklärt Lisa-Mareike Strunk vom Familien-Info-Team des Kreisjugendamts.

Mit dem Projekt „Frühe Hilfen sind da!“ möchte das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammen mit den beteiligten Ländern und Kommunen die Frühen Hilfen in ländlichen Gebieten besser bekannt machen. Denn der Weg zu den Frühen Hilfen ist auf dem Land manchmal weit.

Gemeinsam mit Fachkräften der Frühen Hilfen hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen das bundesweite Modellprojekt entwickelt: Kleinbusse fahren noch bis Ende 2023 als mobile Angebote in ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen sowie vier weiteren Bundesländern. Finanziert wird das Projekt der mobilen Frühen Hilfen aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen, unter anderem im Rahmen des Programms „Aufholen nach Corona“.

Informationen

Weitere Informationen zu Hilfsangeboten für Familien finden Interessierte im Familienportal des Rheinisch-Bergischen Kreises im Familienportal des Rheinisch-Bergischen Kreises. Der Tourplan der Busse sowie weitere Informationen stehen hier.

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