Erinnerung

Die Geschichte der Grafen von Berg

Der Altenberger Dom wird sowohl von Katholiken wie auch von Protestanten genutzt.
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Der Altenberger Dom wird sowohl von Katholiken wie auch von Protestanten genutzt.
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Führung am kommenden Sonntag.

Von Susanne Koch

Die Reihe der Altenberg-Führungen vom Verein Landschaft und Geschichte führt am kommenden Sonntag, 4. September, zu den Spuren der intensiven Beziehung zwischen Altenberg und der großen Stadt am Rhein.

Köln spielte für Altenberg schon immer eine wichtige Rolle. Die Beschäftigung mit dem Aufstieg der Grafen von Berg führt über und in die mittelalterliche Metropole. Mit viel Geschick und noch mehr Klüngel gelang es den Bergern sogar, mehrfach den Erzbischof zu stellen, den damals machtvollsten Kirchenfürsten im Rheinland. Den Höhepunkt der Macht erreichten die Altenberger, als Engelbert II. zugleich Graf von Berg, Erzbischof von Köln und Reichsverwalter für Kaiser Friedrich II. wurde. Von der gar nicht lieben Verwandtschaft erschlagen, ist das Herz von Engelbert in Altenberg geblieben.

Später schlug sich Berg auf die Seite der Kölner Bürgerschaft gegen den Kölner Erzbischof, was in der Schlacht von Worringen 1288 gipfelte und schließlich Düsseldorf zur Residenzstadt machte.

Bei den jüngsten Ausgrabungen in Altenberg fand man eine wertvolle Spur aus dieser Zeit. Eine große Anzahl Mönche und die meisten Äbte des Altenberger Konvents stammten aus der Domstadt. Man unterhielt hier Markthäuser und Marktstände und richtete den Stadthof, den so genannten „Altenberger Hof“, ein.

Auf dem Gelände an der Johannisstraße wurden Wirtschafts-, Wohn- und Verwaltungsgebäude gebaut. Und natürlich führt die Spur der sagenhaften Altenberger Reliquien, darunter Knochen von vielen „Jungfrauen“, direkt nach Köln.

Altenberg: Ausflugsziel vieler Kölner Bürger

Nach dem Ende des Klosters und dem Wiederaufbau der Kirche wurde Altenberg zum herausragenden Ausflugsziel der Kölner Bürger und ist es bis heute geblieben.

Der Buchautor Randolf Link unternimmt einen kurzweiligen Rundgang in Altenberg und erzählt einige interessante Beziehungsgeschichten.

Der Rundgang dauert 1,5 Stunden, die Wegstrecke wird den Wetterverhältnissen angepasst. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Torbogen gegenüber dem Altenberger Dom. Kostenbeitrag ist fünf Euro pro Person.

Eine Anmeldung ist erwünscht über die Internetseite: www.LuGeV.de

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