Aus dem bunten Familienalltag der Freudenbergs

„Der Papa“ liest aus seinem bunten Leben

Gunnar Freudenberg sorgte bei der Lesung für viele Lacher. Er trug Geschichten aus seinem neuen Buch vor. Stars darin: seine Söhne Hannes und Michel. Foto: Doro Siewert
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Gunnar Freudenberg sorgte bei der Lesung für viele Lacher. Er trug Geschichten aus seinem neuen Buch vor. Stars darin: seine Söhne Hannes und Michel.

RGA-Newsdeskchef Gunnar Freudenberg präsentierte sein neues Buch in der Gärtnerei Höpken.

Von Anja Carolina Siebel

Was haben purpurrote Weihnachtssterne eigentlich mit dem Alltag eines Papas gemeinsam? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel, bei der Lesung des RGA-Blattmachers Gunnar Freudenberg allerdings eine ganze Menge.

War doch das Team der Burscheider Gärtnerei Höpken, unter anderem bekannt für ihre traditionsreichen Weihnachtssterne, liebevoller Gastgeber der ersten Lesung Freudenbergs aus seinem gerade erschienenen Werk „Mein Leben als Papa“.

Und um nichts Geringeres ging es an diesem Nachmittag. Das Leben als Papa eben. Wer jetzt denkt: „Das ist doch nichts Besonderes“, der wird die mit viel Liebe, Fantasie und Witz geschriebenen Kurzgeschichten des gebürtigen Radevormwalders Gunnar Freudenberg noch nicht kennen. Es geht um das Familienleben mit seinen Söhnen Hannes (6) und Michel (3). Na ja, und hin und wieder natürlich auch um „die Mama“, die mit ihrem unerschütterlichen Geschick in handwerklichen Dingen „dem Papa“ Gunnar locker das Wasser reichen kann. „Und so musste sie sich am Ende ihr Muttertagsgeschenk selbst zusammenbasteln. Superfrau eben“, heißt es in einer der vielen Geschichten im Buch.

Tausende Eltern, vor allem Papas, werden sich wohl bei der Lektüre irgendwie wiederfinden. Sei es, wenn der im Traum sprechende Sohnemann für den Vater die Nacht zum Tag werden lässt, der Weg zum Kindergarten sich zu einer halben Weltreise gestaltet oder das Arbeiten im Homeoffice zu einem Abenteuer wird.

Gunnar Freudenberg versteht es, nicht nur in seinen Anekdoten, die immer samstags auf der RGA-Familienseite erscheinen, sondern auch während einer Lesung, die Menschen für sich zu gewinnen – und zum Lachen zu bringen. Dafür müssen sie nicht unbedingt Eltern sein; ein Herz für Kinder und deren eigene kleine Welt zu haben, reicht eigentlich völlig aus.

Das Freudenberg’sche Herz schlägt für den Fußball

Oder ein Faible für den König Fußball. Denn Freudenberg, bekennender Fan, dessen Fußball-Herz seit Kindertagen für Werder Bremen schlägt, hat als solcher freilich auch seine Söhne mit dem Fieber für die schönste Nebensache der Welt infiziert. Wenn das auch ein steiniger Weg war, ist „die Mama“ doch bekennender Fan der schwarz-gelben Borussen.

Aber zumindest Söhnchen Hannes hat den Club aus dem Norden, der seit dem Abstieg im Spätsommer in der Zweiten Liga kicken muss, bereits ins Herz geschlossen. „Und das trägt er auch gern im Kindergarten zu Schau“, verriet Freudenberg. Hannes’ Erzieherin aus diesem Kindergarten, „Frau Günther“, die bei der Lesung dabei war, konnte das mit einem Lächeln bestätigen.

Zwischen den Kurzgeschichten sorgte Thomas Koll mit spontanen und thematisch passenden Keyboard-Stücken für musikalische Würze.

Am Ende hatten die rund 30 Besucher einen kleinen Einblick gewonnen in den bunten Familienalltag der Freudenbergs. Seit Hannes und Michel auf der Welt sind, ist die dort eben völlig auf den Kopf gestellt. Ob nun am Küchentisch, in Nachbars- oder im Kindergarten – oder eben an Weihnachten.

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