Der Förster will jetzt schnell für die Beseitigung sorgen

Burkhard Wittkopf macht sich Sorgen, um den Eifgenbach. Denn in dem Unrat liegen Plastikflaschen und Dosen. Und in einigen sei sogar noch Inhalt drin, der teils wassergefährdende Stoffe enthalte. Fotos: Burkhard Wittkopf
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Burkhard Wittkopf macht sich Sorgen, um den Eifgenbach. Denn in dem Unrat liegen Plastikflaschen und Dosen. Und in einigen sei sogar noch Inhalt drin, der teils wassergefährdende Stoffe enthalte.

Spaziergänger entdeckt Müll am Eifgenbach auf Burscheider Gebiet

Von Susanne Koch

Damit hatte Burkhard Wittkopf nicht gerechnet. Als er vor ein paar Tagen am Eifgenbach auf Burscheider Gebiet entlang spazierte, sah er wieder und immer noch den selben Müll. „Anfang November hatte ich mit meiner Frau dort eine größere Runde gedreht und dabei sind mir zwei Stellen aufgefallen, die voller Unrat waren“, sagt er. „Ich habe daraufhin der Stadt Burscheid einen entsprechenden Brief geschrieben mit Hinweisen auf die zwei Müllhalden.“

Bereits am 5. November bekam er eine Nachricht der städtischen Mitarbeiterin Svenja Mühlsiegl. Sie schrieb: „Nach Rücksprache mit dem Umweltamt des Rheinisch-Bergischen-Kreises  ist  für Müllaufkommen im Wald die Forstbehörde zuständig. Der Förster wurde entsprechend informiert.“ Nun aber berichtet Burkhard Wittkopf: „Da ist aber bis heute nichts passiert. Und bei dem Unrat unterhalb des Berges Lamersbusch im Naturschutzgebiet handelt es sich um teilweise wassergefährdende Stoffe. Abgestellte Kunststoffkanister mit Inhalt, Bremsenreiniger und vieles andere mehr, was einmal einer Autowerkstatt zuzuordnen war, sowie große Mengen an Müllsäcken, Styroporplatten, Holzresten und Teppichen. Ihm und seiner Frau sei es ein Rätsel, wie jemand solche große Menge an Müll an diese abgelegene Stelle gebracht haben. „Ich vermute, die sind mit einem großen Anhänger über die Wiese von Markusmühle aus dahin gefahren“, sagt Burkhard Wittkopf. „Im November hat der Müll noch nicht lange da gelegen, aber jetzt?“

Es ginge auf keinen Fall, solchen Müll liegen zu lassen

Karl Zimmermann, der zuständige Förster, kann sich an die Mail erinnern. „Ich habe sie bekommen. Mir ging es in dieser Zeit gerade gesundheitlich nicht so gut und ich habe die Nachricht weitergeleitet“, sagt er. „Ich muss dem jetzt einmal nachgehen, um herauszufinden, wer die Arbeit erledigen sollte.“ Denn solchen Müll im Wald und dazu auch noch in der Nähe des Bachs liegen zu lassen, das ginge auf keinen Fall.

Und Spaziergänger Burkhard Wittkopf kann sicher sein, dass der Unrat bald entfernt wird.

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