Corona-Krise kostet mit Stand Ende März rund 117 000 Euro

Die stellvertretende Kämmerin Ulrike Detering listet Zahlen auf

Von Nadja Lehmann

Liegen die Nerven in der Pandemie blank? Diejenigen, die auf der Sitzung des Hauptausschusses der stellvertretenden Kämmerin Ulrike Detering lauschten, hätten auf diesen Gedanken kommen können. Denn wie Detering berichtete, steigt die Anzahl der ausgestellten Bußgeldbescheide. Während 2020 insgesamt rund 5000 Euro Bußgelder im Stadtsäckel verbucht wurden, sind es im 1. Quartal 2021 bereits rund 17 000 Euro. Und das Jahr ist noch längst nicht zu Ende. Ulrike Detering hatte jede Menge Zahlen mit dabei. Eine Pflichtaufgabe, denn entsprechend § 2 II des Gesetzes zur Isolierung der aus der Covid-19-Pandemie folgenden Belastung muss die Kämmerin den Rat über die finanzielle Lage informieren. Die Rolle des Rates hatte in diesem Fall pandemiebedingt der Hauptausschuss eingenommen.

Konkret wurden die Zahlen zu Ende März festgehalten. „Die endgültigen Zahlen für 2020 werden aktuell noch im Rahmen des Jahresabschlusses ermittelt“, erklärte Detering. „Hier ist in vielen Fällen eine Einzelfallbetrachtung erforderlich, zum Beispiel bei den Mindererträgen bei der Vermietung des Racing Centers, aber auch bei Mehraufwendungen bei den Telefonkosten aufgrund von Homeoffice.“ Die abschließenden Zahlen werden in den Jahresabschluss 2020 einfließen.

Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfer

Im Ergebnis sei mit dem Wirtschaftsprüfer bereits abgestimmt worden, dass im Jahresabschluss 2020 keine coronabedingten Kosten zu isolieren seien, erklärte Detering, da der Ertrag aus der Gewerbesteuerausgleichszahlung in Höhe von 3,3 Millionen Euro die coronabedingten Belastungen übersteigen werde. „Erfreulich ist, dass man schon absehen kann, dass der Jahresabschluss 2020 auch wieder mit einem positiven Ergebnis abschließen wird“, hob Detering im Haus der Kunst hervor.

Als Belastungen im ersten Quartal listete Detering rund 33 000 Euro für Masken, Reinigung, Sicherheitsdienst und Schülerbeförderung auf. „Dem stehen rund 37 000 Euro Erträge aus Zuwendungen gegenüber, die sich aber nicht alle auf den gleichen Zeitraum beziehen.“

Auch die Gewerbesteuer ist eingebrochen und schlägt mit rund 122 000 Euro Mindererträgen zu Buche. Deterings Fazit: Mit Stand Ende März gibt es eine coronabedingte Belastung von 117 000 Euro.

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