CDU will mehr über Schulsozialarbeit wissen

Die CDU möchte, dass Christian Riehl von der Katholischen Jugendagentur seine Tätigkeit als Schulsozialarbeiter im nächsten Ausschuss vorstellt. Archivfoto: Nadja Lehmann
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Die CDU möchte, dass Christian Riehl von der Katholischen Jugendagentur seine Tätigkeit als Schulsozialarbeiter im nächsten Ausschuss vorstellt. Archivfoto: Nadja Lehmann

Christdemokraten wenden sich mit zwei Anträgen an die Verwaltung – Weiteres Thema sind Windelsäcke

Von Nadja Lehmann

Mit gleich zwei Anträgen meldet sich die Burscheider CDU zum Jahresende zu Wort und wendet sich mit ihnen an die Verwaltung. Es geht zum einen um die Schulsozialarbeit in der Stadt, zum anderen um Windelsäcke.

„Die Schulsozialarbeit hat in Burscheid im Laufe der Zeit einen hohen Stellenwert erreicht. Somit ist diese Arbeit ein wichtiges Instrument zur Schaffung von Chancengleichheit für unsere Schüler und Schülerinnen in vielen Bildungsangelegenheiten. Die Finanzierung der Schulsozialarbeit an Burscheider Schulen erfolgte bislang aus Mitteln über das Bundesteilhabegesetz. Nun wird diese Aufgabe zum Jahresbeginn in die Zuständigkeit des Landesministeriums für Schule und Bildung übertragen“, leitet der Fraktionsvorsitzende Dr. Hartmut Schepanski den Antrag ein. Im letzten Schul- und Sozialausschuss habe die Verwaltung berichtet, dass die Förderung nunmehr nach einem Sozialindex erfolgt und Burscheid daher weniger Mittel erhält als bisher: „Die CDU-Fraktion fordert die Sicherstellung der Schulsozialarbeit an Burscheider Schulen“, schreibt Schepanski. Die Christdemokraten wollen Details zu Finanzierung und inhaltlicher Ausrichtung wissen und gleichzeitig sicherstellen, dass der Haushalt nicht zusätzlich belastet wird. Sie schlagen vor, dass der Träger der Schulsozialarbeit, die Katholische Jugendagentur, im nächsten Schul- und Schulausschuss berichtet und Mitarbeiter Christian Riehl seine Tätigkeit vorstellt. Zudem erfragt die CDU-Fraktion mögliche Mehrkosten beim Restmüll, wenn für Burscheid kostenlose Windelsäcke eingeführt werden würden. Die Begründung: „In vielen Fällen belasten Windeln den privaten Restmüll enorm. Nicht selten sind kleinere Tonnen innerhalb weniger Tage schon voll. Dies betrifft nicht nur Familien mit Kleinkindern, sondern auch Haushalte mit pflegebedürftigen Senioren.“ Genau diese beiden Gruppen, junge Familien und Angehörige mit häuslichem Pflegeauftrag, wolle die CDU entlasten, heißt es in dem Antrag.

Denkbar wäre auch die Aufstockung der Restmülltonne

Die CDU bringt neben der Einführung der Windelsäcke denkbare Alternativen ins Spiel – wie die temporäre Aufstockung der Restmülltonne, die allerdings durch An- und Abfuhr meist für Mehrkosten für den betroffenen Haushalt führe, oder die Ausgabe von Windelsäcken mit einem entsprechenden Nachweis.

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