Vorweihnachtliche Stimmung

Burscheider Tradition lebt endlich wieder auf

Unter der Leitung von Ralf von Tegelen sorgte das Jugendblasorchester Dabringhausen für vorweihnachtliche Stimmung. Viele Besucherinnen und Besucher wurden von der Musik angezogen und genossen den Adventssonntag.
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Unter der Leitung von Ralf von Tegelen sorgte das Jugendblasorchester Dabringhausen für vorweihnachtliche Stimmung. Viele Besucherinnen und Besucher wurden von der Musik angezogen und genossen den Adventssonntag.

Blechbläser spielten zur Krippenaufstellung und zogen viele Besucher an.

Von Tanja Alandt

Burscheid. Bereits am vergangenen Donnerstag wurde die Krippe des Obst- und Gartenbauvereins traditionell am Sparkassenvorplatz an der Hauptstraße aufgestellt. Am Sonntag nun wurde sie dann mit Bürgermeister Dirk Runge sowie den Burscheiderinnen und Burscheidern offiziell eröffnet.

Lange mussten sie auf die alte Burscheider Tradition verzichten. Zum einen machte ihnen Corona einen Strich durch die Rechnung. „Und da-vor wurde der Platz auch noch umgebaut“, erinnerte sich Hanni Emmers vom Obst- und Gartenbauverein zurück. Sie freute sich, dass sich hier wieder viele Menschen wiedertrafen, die sich schon lange nicht mehr gesehen hatten. Sie alle hatten sich nun viel zu erzählen.

Hanni Emmers lobte das Jugendblasorchester Dabringhausen mit seinem Dirigenten Ralf von Tegelen, das anlässlich der Krippeneröffnung spielte. „Die Weihnachtsmusik war sehr stimmungsvoll und gar nicht kitschig“, sagte sie begeistert. „Das gab einen sehr schönen Klang“, lautete ihr Urteil. Emmers freute sich, dass die Besucherinnen und Besucher von den Blechblasinstrumenten des Chores regelrecht angezogen wurden und den ersten Adventssonntag ebenfalls sehr genossen.

Zum Aufwärmen gab es Christstollen und Glühwein

Gute fünf bis sechs Stunden hatten die fleißigen Helfer rund um Wolfgang Fuhrbach für den Aufbau der lebensgroßen Krippenfiguren aus Holz gebraucht, berichtete Hanni Emmers. Zum zwischenzeitlichen Aufwärmen gab es Kinderpunsch, Glühwein und dazu Christstollen. Aufbewahrt werden die „wahnsinnig schweren Figuren“ in der Garage der benachbarten Sparkasse. Mit der Sackkarre wurden die Figuren an ihren Platz gesetzt. „Die sind wirklich biestig schwer“, sagte Emmers und erzählte, dass sie oft Hilfe von der Freiwilligen Feuerwehr bekommen.

Vereinsmitglied Mike Kinne hatte die Figuren vor mindestens zwölf Jahren aus Holz gefertigt. Und seitdem sind die Krippe und der Weihnachtsbaum Tradition in Burscheid. Auf etwa sieben Meter schätzte ihr Mann, Klaus Emmers, die diesjährige Nordmanntanne von der Gärtnerei Höpken. Um Energie zu sparen, wurde dieser mit Hilfe eines Krans mit kleinen LED-Sparlämpchen geschmückt. Am Anfang des neuen Jahres wird die Krippe dann wieder genauso beschwerlich wieder abgebaut. Im Februar ist die nächste Aktion des Vereins geplant: ein Kurs für den Obstbaumschnitt sowie der Beerensträucher.

380 Mitglieder gibt es in dem Verein. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.unser-gartenjahr.de

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