Burscheid-live will weiter am Ball bleiben

Natur und Kultur: Auf seiner Wiese kümmert sich der Verein um insektenfreundliche Anpflanzungen. Hier setzt Harald Hamel (links) mit Uwe Graetke Obstbäume.Archivfoto: Doro Siewert
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Natur und Kultur: Auf seiner Wiese kümmert sich der Verein um insektenfreundliche Anpflanzungen. Hier setzt Harald Hamel (links) mit Uwe Graetke Obstbäume.Archivfoto: Doro Siewert

Zum Jahresausklang nennt Vereinsvorsitzender Uwe Graetke die Veranstaltungen im zweiten Corona-Jahr einen Kraftakt

Von Nadja Lehmann

Uwe Graetke gehört zu jenen unermüdlichen Burscheidern, die sich im noch laufenden Jahr nicht haben unterkriegen lassen: Ob „Internationales Burscheid“, ob „Kultur-Altstadt“: Der Vorsitzende von Burscheid-live hat sich in seiner Freude am Organisieren von Veranstaltungen nicht ausbremsen lassen. „Es ist uns gelungen, den Menschen von jung bis alt mit unseren Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte viel Freude zu bereiten und etwas mehr an Normalität zu vermitteln“, sagt er selbst in seiner Bilanz zum Jahresende, das er erneut als von Corona geprägt erlebte. Er verhehlt nicht, dass diese Zeit nicht einfach war: „Die Durchführung der Veranstaltungen unter den Corona-Bedingungen war ein Kraftakt für uns“, bekennt er. „Doch es war richtig und wichtig, nicht aufzugeben und das Mögliche auch stattfinden zu lassen.“

Er habe sich an der sichtbaren Lebensfreude der Besucher bei der Premiere von „Internationales Burscheid“ erfreut, habe Senioren gesehen, die von ihren Pflegern in Rollstühlen zur „Kultur-Altstadt“ gebracht worden seien und Spaß gehabt hätten – ebenso wie Familien, die mit ihren Kindern auf den Veranstaltungen wieder Freizeitangebote hätten wahrnehmen können: „Dies und vieles mehr waren der schönste Lohn für unser unermüdliches Bemühen, den Burscheidern und den Besuchern aus der Umgebung auch in schwierigen Zeiten etwas zu bieten.“ Auch wenn es seiner Meinung nach im Moment noch nicht so wirkt, als ob sich die Corona-Lage in naher Zukunft deutlich verbessern wird – Uwe Graetke bleibt hoffnungsvoll. „Wir werden auch 2022 alles daransetzen, im Rahmen der jeweils geltenden Vorschriften Veranstaltungen für die Förderung des Gemeinschaftslebens auszurichten“, verspricht er.

Und blickt bereits voraus auf seine Termine im kommenden Jahr. Vom 10. bis 12. Juni soll das vierte Burscheider Altstadtfest mit nostalgischem Jahrmarkt, am 27. und 28. August das zweite „Internationales Burscheid“ und am 5. und 6. November der zweite Burscheider Martinspark stattfinden.

„Internationales Burscheid“ wird im kommenden Jahr gefördert

Graetke freut sich zudem über eine Finanzspritze: „Internationales Burscheid“ wird vom Kommunalen Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises im Rahmen der Integrationspauschale gemäß Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW mit rund 10 000 Euro gefördert.

Der entsprechende Weiterleitungsvertrag sei bereits unterschrieben: „So können wir wieder ein sehr attraktives, international gestaltetes Bühnenprogramm zusammenstellen.“

Graetke kümmert sich mit seinen Vereinskollegen und -kolleginnen aber nicht nur um Veranstaltungen. Er liebt auch die Natur und setzt sich für ihre Bewahrung und Nachhaltigkeit ein. Beispiel dafür ist die in Hilgen gelegene Wiese, die der Verein vom Land und vom Kreis pachtete.

„Unsere insektenfreundliche Umgestaltung hat Fortschritte gemacht“, berichtet er. Allein in den letzten zwölf Monaten habe der Verein dort insgesamt vier Streuobstbäume (Hoch- und Halbstämme), sechs Spalierstreuobstbäume und 18 Sträucher sowie Sonnenhut und Lavendel in die Erde gebracht sowie einen Wildblumenstreifen angelegt. „Es ist sehr beachtlich, was wir gemeinsam auch in diesem zweiten Corona-Jahr geschafft haben“, sagt Graetke, der sich zu Jahresausklang deshalb ausdrücklich bei seinen Mitstreitern bedankt, bei Helfern auf Veranstaltungen und auf der Wiese sowie bei denjenigen, die gespendet und unterstützt haben.

„Wir wollen auch 2022 mit unseren Aktivitäten das Leben in Burscheid bereichern“, verspricht der Vereinsvorsitzende.

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