Burscheider Auftakt

Gelungene Premiere des Feierabendmarktes

Seine Burscheid Premiere feierte der Feierabendmarkt am Donnerstagabend.
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Seine Burscheid Premiere feierte der Feierabendmarkt am Donnerstagabend.

Zehn Stände sorgen am Markt und in der Kirchenkurve für Leben in der Stadt

Von Sabine Naber

Burscheid. Auch die Burscheider Premiere des ersten Bergischen Feierabendmarkts war ein großer Erfolg. Nachdem es Hückeswagen und Wermelskirchen an den vergangenen Donnerstagen vorgemacht hatten, starteten jetzt die Marktbeschicker an der Hauptstraße mit einem Angebot, das bei den vielen Besuchern bestens ankam.

Rund zehn Stände waren am Markt und in der Kirchenkurve aufgebaut, machten Appetit auf süße und herzhafte Leckereien. Lokale Akteure, wie etwa die Burscheider Landfrauen, lockten mit köstlichen Zwiebelkuchen, Muffins oder auch einer Quiche. Vier junge Damen gingen mit einem Tablett voller Likörgläschen durch die Reihen und luden zum Verkosten ein. Lecker duftete es auch am Stand des neuen italienischen Feinkostladens Casa Monforte. Der Chef lud hier zu einer Spezialität ein, packte gekochte Nudeln auf einen imposanten Parmesanlaib und schabte den Käse mit einem Löffel ab. Das ließ sich auch Bürgermeister Stefan Caplan nicht entgehen, nachdem er Gäste und Akteure begrüßt hatte.

Politiker der Nachbarstädte besuchten den ersten Burscheider Feierabendmarkt

„Gemeinschaftlich haben wir das hier heute hingekriegt, nachdem André Frowein aus Wermelskirchen den Stein ins Rollen gebracht hatte“, sagt er mit Blick auf den Markt, der abwechselnd immer donnerstags neben Burscheid auch in Hückeswagen, Wermelskirchen und Wipperfürth stattfindet. Und damit die vier Städte, die durch die Balkantrasse miteinander verbunden sind, auch auf kulinarische Art zusammenführt.

Da war es selbstverständlich, dass es sich auch die stellvertretende Bürgermeisterin aus Wipperfürth Andrea Münnekehoff, Wermelskirchens Beigeordneter Thomas Marner und Jasmin Riemann, Geschäftsführerin von Wir in Wermelskirchen, sowie Monika Zöller und Andrea Poranzke aus dem Büro des Hückeswagener Bürgermeisters nicht nehmen ließen, den Burscheider Markt zu besuchen. Denn ein Ziel der Veranstaltung ist es, dass die Bürger auch mal in die Nachbarstädte radeln oder fahren und dort Station beim Feierabendmarkt machen.

Als einzelne Stadt hätte man so einen Markt nicht stemmen können

„Das Angebot ist klein aber fein. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Markt entwickelt, zu dem wir ja als einzelne Stadt nie hätten einladen können. Schön wäre es, wenn zukünftig noch weitere Marktangebote hinzukommen würden“, freute sich Caplan über den Start.

Das taten auch die Schwestern Stephanie, Petra und Angelika Roggenkamp, die mit einem Gläschen Wein gemütlich auf einer Bank saßen. „Großartig, dass es den Markt jetzt auch hier bei uns gibt. Und schön, dass endlich mal ein bisschen Leben in Burscheid einzieht“, waren sie sich einig. „Ich konnte vorher nie einen Markt erleben, weil ich vormittags arbeiten gehe“, nannte Stephanie Roggenkamp einen weiteren Vorteil des neuen Angebotes. Nach der langen Corona-Zeit sei es auch nett, wieder einmal zusammen zu sitzen und Freunde und Bekannte zu sehen.

Kleine Köstlichkeiten wurden im Auftrag von den Landfrauen Burscheid zum Probieren angeboten.

Ob Curry-Wurst mit Pommes, geräucherter Fisch, herzhafte Muffins oder Süßes wie Cupcakes oder Popcorn, wer danach eine Erfrischung brauchte, der war an der „Panthertränke“ der Burscheider Handballer an der richtigen Adresse. Und ein Espresso oder Cappuccino am Stand der Privatrösterei „Kaffeeteufel“ kam bei den Besuchern ebenfalls gut an. „Ich hoffe, es kommen noch mehr Lebensmittelstände dazu“, sagte Stella Ignatz, die stellvertretene Bürgermeisterin, die im Organisationsteam Bergischer Feierabendmarkt mitgearbeitet hatte. Dass sich die Gäste an neuen Bierzeltgarnituren zusammensetzen konnten, ist dem Förderprogramm „Regionalbudget“ zu verdanken. „Wir haben dort einen Antrag gestellt und unser Konzept schien so gut zu sein, dass wir 80 Prozent der Kosten fürs Mobiliar finanziert bekommen haben“, betonte der Bürgermeister.

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