Burscheider Altstadtfest

Burscheider genießen Musik und Geselligkeit

Bewährte Burscheider Größe: Das Tanzstudio Diwan El Shark zeigte sich farbenfroh und mit Lust an der Bewegung.
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Bewährte Burscheider Größe: Das Tanzstudio Diwan El Shark zeigte sich farbenfroh und mit Lust an der Bewegung.

Der Marktplatz war am Wochenende gut besucht – Verein „Burscheid-Live“ hatte zu Altstadtfest und vollem Bühnenprogramm gebeten.

Von Sabine Naber

Nur wenige Wochen nach der Premiere von „Internationales Burscheid“ holte der Verein „Burscheid-Live“ das ursprünglich für den Juni geplante „3. Burscheider Altstadtfest“ jetzt nach. Unter der Überschrift „Kultur-Altstadt“ ging es am Wochenende auf dem Marktplatz los, gefolgt vom „Nostalgischen Altstadt-Jahrmarkt“, der ab dem kommenden Freitag an selber Stelle zu Gast sein wird. Und die Burscheider ließen sich offensichtlich gerne wieder einladen, denn der Marktplatz füllte sich am frühen Samstagnachmittag zusehends.

Viele Gäste gaben sich beim Burscheider Altstadtfest auf dem Marktplatz ein Stelldichein, darunter auch die Coverband Framework.

Nach der offiziellen Eröffnung und den Grußworten, in denen Organisator Uwe Graetke den etwa zehn Aktiven in seinem kleinen Verein, die schon am Freitag rund sieben Stunden im Einsatz waren, um das Fest vorzubereiten, dankte, eröffnete die Ballettschule „Modern Movement“ das abwechslungsreiche Programm auf der Bühne. Gruppen und Solotänzerinnen und ein junger Tänzer in leuchtenden Kostümen zeigten ihr Können; es war ein Genuss, ihnen zuzusehen.

Und weil Die Schlebuscher, die als nächster Programmpunkt angekündigt waren, ihren Auftritt wegen einer Corona-Erkrankung abgesagt hatten, konnten die Besucher der großartigen Truppe noch ein wenig länger zuschauen.

Für die erkrankte Lena Falk sprang Alex Seebald ein

Mindestens ebenso gelungen der Auftritt des Burscheider Tanzstudios Diwan El Shark zu orientalischer Musik. Weil die Schlagersängerin Lena Falk krank geworden war, sprang Alex Seebald ein. Neben eigenen Liedern sang sie auch Coversongs, beispielsweise von Sarah Connor oder Andrea Berg. Das Publikum war begeistert.

Abgelöst wurde sie von dem Sänger Fino Gaston, der auch für fröhliche Stimmung sorgte. Das taten auch die beiden Flamingoboys, die sich bei der Farbe ihrer Anzüge, der Krawatten und der Turnschuhe ganz der Gefiederfarbe ihrer Namensgeber angepasst hatten.

Und auch hier ging es temperamentvoll zur Sache: Das Ballett Modern Movement brachte die Bühnenbretter zum Beben.

„Wir freuen uns, dass wir nach langen Monaten ohne Auftritt hier auf der Bühne stehen dürfen“, war sich das Schlager-Duo, das am Samstag zum ersten Mal in Burscheid auftrat, einig. Mit Schlagern wie „Sie hatte blaue Augen“ oder auch „Wenn sie mich küsst“ trafen sie wohl den Geschmack ihrer Zuhörerinnen, denn nicht wenige sangen mit, erwiesen sich als textsicher. „Die sind super. Das ist genau meine Musik“, schwärmte dann auch Ulla Manns, die sich gleich ein Autogramm hatte geben lassen.

Die in Burscheid bestens bekannte Remscheider Coverband Framework sorgte dann am Abend dafür, dass die Party-Stimmung weiter anhielt. „Sie sind seit 2013 unterwegs. Covern alles, was so da ist. Von Udo bis Helene“, sagte der Moderator Thomas Kaps die Band an.

Am Sonntag gab es beim Altstadtfest volles Programm

„Seid ihr gut drauf - wo sind eure Hände?“, wollte der Sänger und Gitarrist Holger Tietz wissen, bevor es richtig losging. Musikalisch querbeet alles - „und das zum Mitsingen“, versprachen die Musiker und kamen damit bestens an beim Publikum.

Fetzige Brille auf und losgerockt: Moderator Thomas Kaps aus Burscheid mischte kess bei den Flamingoboys mit.

Volles Programm bot Burscheid-Live den Gästen auch am Sonntag. Unter anderem wurde am Vormittag zu einer Talkrunde eingeladen, bei der auch die Besucher zwischendurch die Möglichkeit bekamen, den prominenten Teilnehmern Fragen zu stellen. Das Nachmittagsprogramm eröffnete die Fußball-Freestylerin Nina Windmüller mit Kunststücken mit dem Ball, bevor viel Musik geboten wurde. Beispielsweise mit dem Schlager-Duo Laura und Marc, ebenso mit Foxbeat und Laura Hessler, die bereits bei der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ zu hören waren.

Rund um den Marktplatz waren Stände aufgebaut, wo man, angefangen bei Kaffee, Kaltgetränken und Wein, bis hin zu Bratwurst, Pommes Frites oder auch Krautsalat, Durst und Hunger stillen konnte. Dicht umlagert war auch einmal mehr Rocco‘s Holzeisenbahn, an der große und kleine Kinder ihren Spaß hatten.

HIntergrund

Für das leibliche Wohl sorgten Josef Müller aus Bergisch Gladbach mit Getränke- und Imbisswagen, Fitzis-Weinzeiten und das Bistro Rendezvous mit griechischem Spieß. Stände hatten auch der Drechsler Jürgen Elstermeier, der Bergische Geschichtsverein und Christel Neumann-Schüttler (Autorin „Burscheider Mädchen“) aufgebaut.

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