Zunehmende Verschmutzung

Bürger sollen ihre Stadt sauber halten

Auf Hinterlassenschaften an der Balkantrasse hatte auch schon das Bündnis für Burscheid hingewiesen.
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Auf Hinterlassenschaften an der Balkantrasse hatte auch schon das Bündnis für Burscheid hingewiesen.
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Verwaltung und Bergischer Abfallwirtschaftsverband appellieren an die Burscheider.

Von Nadja Lehmann

Burscheid. Bürgerinnen und Bürger wie auch die Mitarbeitenden der Burscheider Stadtverwaltung, des Baubetriebshofes und des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV) stellen allgemein eine zunehmende Verschmutzung des öffentlichen Straßenraumes fest. „Viele Meldungen erreichen uns im Rahmen des städtischen Ideen- und Beschwerdemanagements oder in persönlichen Gesprächen“, erklärt Amtsleiterin Renate Bergfelder-Weiss.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Runge appelliert sie an die Burscheiderinnen und Burscheider: „Wir verstehen, dass sich gerade in den warmen Sommermonaten das Leben verstärkt draußen abgespielt hat und öffentliche Plätze gerne zum Treffen genutzt werden. Aber leider stellen wir fest, dass die Aufenthaltsqualität in der neu gestalteten Innenstadt durch rücksichtslos weggeworfenen Verpackungsmüll, Zigarettenstummel und dergleichen stark leidet. Das muss nicht sein. Jeder und jede kann dazu beitragen, dass die Aufenthaltsbereiche sauber bleiben und die zahlreich bereitstehenden Abfallbehälter genutzt werden.“

Im Stadtgebiet sind insgesamt 330 öffentliche Abfallbehälter – im Innenstadtbereich und an Bushaltestellen auch mit speziellem Aufsatz zur Zigarettenstummelentsorgung – aufgestellt. Darüber hinaus helfen insgesamt 67 Hundekotbeutel-Spender im gesamten Stadtgebiet dabei, das Entsorgen der Hinterlassenschaften der Vierbeiner unterwegs zu erleichtern: ein besonderer Service der Stadt.

BAV unterstützt Sammelaktionen

Darüber hinaus unterstützt der BAV (Bergischer Abfallwirtschaftsverband) unter dem Titel „zero waste club“ ganzjährig Sammelaktionen von wildem Müll in allen Kommunen des Verbandsgebiets.

An erster Stelle steht natürlich der Appell, Abfälle zu vermeiden, beispielsweise durch weniger Einwegverpackungen. „Freizeitmüll in der eigenen Mülltonne zu entsorgen, ist auch ein sehr guter Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur rücksichtsvollen Nutzung öffentlicher Räume“, heißt es aus dem Burscheider Rathaus an der Höhestraße. Leider sei auch das wilde Entsorgen von Müll an den Depotcontainern zu einer Unsitte geworden. Die durch die Beseitigung verursachten Kosten führen dazu, dass diese auf die Abfallgebühren umgelegt werden. „Das belastet letztlich jeden Haushalt“, betont Renate Bergfelder-Weiss.

Um die Situation zu verbessern, hat der BAV an den Standorten der Depotcontainer für Glas, Alttextilien und Elektrokleingeräte jeweils einen QR-Code angebracht, damit mögliche Verunreinigungen schnell und einfach per Mobiltelefon an das kommunale Ideen- und Beschwerdemanagement gemeldet und anschließend beseitigt werden können.

Weitere Informationen gibt es online beim BAV.

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