Broschüre zeigt 27 besondere Orte im Bergischen

Der Balkhauser Kotten in Solingen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Archivfoto: Michael Schütz
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Der Balkhauser Kotten in Solingen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Archivfoto: Michael Schütz

Einzelne Artikel können im Internet heruntergeladen werden

Von Susanne Koch

Bergische Orte heißt die nagelneue Broschüre des Naturparks Bergisch Land. Das Heft schließt nahtlos an die bisher erschienene Broschüren-Reihe „Bergische Originale“, „Bergische Bräuche“ und „Bergische Berufe“ an. In „Bergische Orte“ stellt der Naturpark 27 besondere Orte in der Kulturlandschaft und ihre Geschichten vor, die typisch für das Bergische Land sind.

Der Naturpark Bergisch Land grenzt an Burscheid. Er reicht vom Bergischen Städtedreieck Wuppertal, Solingen, Remscheid im Norden bis zur Sieg im Süden. Im Westen endet er vor den Toren Kölns, im Osten grenzt er unmittelbar an das Sauerland. Er ist mit einer Fläche von 2027 Quadratkilometern einer der größten Naturparks Nordrhein-Westfalens.

Der Naturpark charakterisiert eine typische Mittelgebirgslandschaft, die von der Kölner Bucht bis zu Höhen von 500 Metern aufsteigt. Die Potenziale des Naturparks liegen in einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft mit 17 Talsperren, vielen Hämmern und Mühlen aus der Frühzeit der Stahlerzeugung, zahlreichen Burgen und Schlössern sowie überregional bekannten Zielen.

Zu den 27 besonderen Orten der Broschüre, die übrigens von der Internetseite des Naturparks heruntergeladen werden kann, gehört beispielsweise das Arboretum der Försterei Burgholz in Wuppertal. Zwei Rundwanderungen starten vom Parkplatz Kaisereiche in Wuppertal-Cronenberg. Im rund 1000 Hektar großen Revier lässt sich leicht eine Wälder-Weltreise unternehmen: vom Kaukasus bis nach Südamerika sind es nur ein paar Schritte. Andentannen und Urweltmammutbäume aus China stehen hier zwischen Preußenbäumen (Fichten) und Deutschen Eichen.

Im Weiler Kürten-Enkeln, wo man den Wagen am besten an der Straße unweit einer 90-Grad-Kurve, an der etwas oberhalb ein Kreuz steht, parkt. Dort erreicht man ein paar Meter hinauf die Foerster-Hülse. Dort steht eine 800 bis 900 Jahre alte knorrige Stechpalme. Sehenswert. Bei Lindlar-Linde können Technik-Freaks das Viadukt der Sülztalbahn bestaunen. Die ehemalige Bahntrasse wurde 2020 zum Radweg ausgebaut. Über das Eisenbahnviadukt führt zudem der „Bergische Panoramasteig“, ein 240 Kilometer langer zertifizierter Fernwanderweg durch Rhein-Berg und Overberg.

Rösrather Bergbauweg führt hinauf auf 260 Meter

Zwischen Rösrath und Overath erinnern auf dem Lüderich gleich zwei imposante Fördertürme an die Zeit, als tief im Berg noch Blei, Zink- und Silbererz abgebaut wurde. 1978 schloss die letzte Erzgrube nach mehr als 2000 Jahren Bergbaugeschichte. Vom Hoffnungsthaler Bahnhof der Regionalbahnlinie 25 aus führt ein Bergischer Streifzug, der Rösrather Bergbauweg, hinaus auf den 260 Meter hohen Berg zwischen Rösrath und Overath. An zehn Infotafeln und einer Hörstation am Wegesrand wird der Wanderer unterwegs in die Zeit entführt, als aus dem Berg noch Bodenschätze gefördert wurden.

Weitere Infos sind auf der Internetseite des Naturparks zu finden. Digital sind die einzelnen Artikel zu finden unter:

www.naturparkbergischesland.de/typisch-bergisch/orte

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