BfB hat Nachfragen zur Lindenpassage

Das Bündnis für Burscheid macht sich Sorgen um die Zukunft der Linden-Passage und fragt nach. Foto: Doro Siewert
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Das Bündnis für Burscheid macht sich Sorgen um die Zukunft der Linden-Passage und fragt nach.

Fraktion möchte Antworten im Stadtentwicklungsausschuss

Von Nadja Lehmann

Mit einer Anfrage wendet sich die Fraktion des Bündnis für Burscheid (BfB) an Bürgermeister Stefan Caplan. Thema ist die Lindenpassage. Antworten soll es, so hofft das BfB auf der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 15. April geben. Hintergrund sind Kündigungen, von denen einige Ladenlokale in der Lindenpassage betroffen sein sollen.

In der Öffentlichkeit sei es bereits ein viel diskutiertes Thema, schreibt BfB-Fraktionsvorsitzender Michael Baggeler: „Daher sehen wir es als gerechtfertigt an, öffentlich nachzufragen.“ Zumal es auch die städtische Wirtschaftsförderung und das auch von der Stadt getragene Quartiersmanagement betreffe: „Laut einiger Betroffener wurde den Mietern der Ladenlokale in der Lindenpassage gekündigt, um Raum für die Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandelsunternehmens zu schaffen“, so Baggeler in der Anfrage weiter. „Betroffen dürften davon mindestens sechs Ladenlokale sein.“

Die BfB-Fraktion formuliert dazu Fragen: „Inwieweit konnte oder kann die Stadtverwaltung den betroffenen Anbietern bei der Suche nach neuen Ladenflächen helfen? Kann es gelingen, sämtliche Anbieter in der Innenstadt zu halten? Was bedeutet die Ansiedlung eines neuen großflächigen Einzelhändlers für das Einzelhandelsprojekt in der Montanusstraße?“ Hintergrund: Bereits 2013 diskutierte der Stadtentwicklungsausschuss über die Ansiedlung von Einzelhandel – in Form von Vollsortimenter und Drogeriemarkt an der Montanusstraße. Im vergangenen Jahr hatte dann der Hauptausschuss die Ausschreibung für den neuen Standort einstimmig beschlossen. Richten soll es ein Investor.

BfB möchte mehr über Lage des Einzelhandels erfahren

Nach Auffassung des Bündnis für Burscheid gehört es zu einem effektiven Innenstadtmanagement, Entwicklungen wie in der Lindenpassage zu begleiten, um betroffenen Betrieben eine neue Perspektive vor Ort zu eröffnen. Zudem möchte das BfB mehr zur durch die Pandemie geprägten Lage des Einzelhandels im Lockdown in Burscheid und Hilgen wissen.

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