31 Bewerbungen sind schon eingegangen

An der Höhestraße soll demnächst ein Klimamanager einziehen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 20. Mai. Danach beginnt die Auswahl. Archivfoto: Nadja Lehmann
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An der Höhestraße soll demnächst ein Klimamanager einziehen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 20. Mai. Danach beginnt die Auswahl. Archivfoto: Nadja Lehmann

Stadt hat Teilzeitstelle für Klimamanager ausgeschrieben

Von Nadja Lehmann

31 Bewerbungen sind bis jetzt für die ausgeschriebene Stelle eines Klimaschutzmanagers im Rathaus eingegangen: „Das ist ein gutes Ergebnis“, sagt Verwaltungssprecherin Renate Bergfelder-Weiss. Noch bis 20. Mai läuft die Ausschreibungsfrist. „Danach findet die interne Auswahl statt. Daran anschließend werden die in Frage kommenden Bewerber zum persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen“, gibt Bergfelder-Weiss einen Ausblick.

Mit einer derartigen Resonanz hatten zumindest die Burscheider Kommunalpolitiker nicht gerechnet. Die Diskussion im Hauptausschuss im März war durchaus kontrovers gewesen. Das Gremium war das letzte gewesen, das vor dem Corona-Lockdown noch live getagt hatte – allerdings schon auf Abstand bedacht im großen Sitzungssaal des Hauses der Kunst und nicht im Dachgeschoss des Rathauses. Eher gering hatten die Politiker die Erfolgsaussichten der Ausschreibung auch deshalb eingeschätzt, weil es sich um eine Halbtagsstelle handelt – mit 19,5 Stunden. Diese wird durch eine Umschichtung möglich. Denn laut Stellenplan gibt es beim Amt für Finanzmanagement eine Vollzeitstelle, die tatsächlich aber nur zur Hälfte besetzt ist. Die andere Hälfte soll nun beim Stab Stadtentwicklung, Umwelt, Liegenschaften zur Einrichtung eines Klimamanagements genutzt werden: Ein Aderlass, den man verkraften, bei dem man gegebenenfalls aber auch nachjustieren könne, hatte Kämmereileiterin Helga Lagotzky im Hauptausschuss bekräftigt.

Bürgermeister Stefan Caplan hatte für ein Klimamanagement geworben: Zwar entwickele der Kreis diverse Konzepte – diese nutzten aber nichts, solange man vor Ort nichts davon wisse und sie dort nicht umsetzen könne, so Caplan. Im Burscheider Rathaus habe sich bisher niemand explizit darum kümmern können: „Wir wollen aber einen deutlichen Schritt weiterkommen“, hatte Caplan im Hauptausschuss hervorgehoben.

Der Klimamanager soll laut Stellenausschreibung unter anderem Veranstaltungen und Informationskampagnen organisieren, Akteure vor Ort vernetzen und eine Schnittstelle zwischen Burscheid, anderen Kommunen und dem Kreis bei Klimathemen bilden. Erwartet wird ein Hoch- oder Fachhochschulstudium der Ingenieur-, Umwelt- oder Naturwissenschaften.

FDP und Grüne hatten im März gegen die Stelle gestimmt. „Die Maßnahmen, die der Kreis in Konzepten vorgibt und anstößt, müssen wir umsetzen. Das ist originäre Aufgabe der Politik“, hatte Grünenfraktionschefin Sabine Wurmbach betont. Sie sitzt selbst auf Kreisebene im Umweltausschuss.

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