Am 5. Dezember in der Gärtnerei Höpken

Gunnar Freudenberg liest aus seinem Buch „Mein Leben als Papa“

Gunnar Freudenberg liest aus seinem Buch „Mein Leben als Papa“. Foto: Christian Beier
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Gunnar Freudenberg liest aus seinem Buch „Mein Leben als Papa“.
  • VonNadja Lehmann
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Der Erlös geht an die Aktion „Helft uns helfen“.

Burscheid. Immer freitags wird Gunnar Freudenberg unruhig. Nicht allein, weil das Wochenende naht oder weil der Leiter des Newsdesks von Remscheider General-Anzeiger, Solinger Tageblatt und Bergischem Volksboten dann alle Ausgaben bis einschließlich Montag vorbereiten muss. Nein, Gunnar Freudenberg weiß, dass am nächsten Tag viele Fans ungeduldig seine Kolumne „Mein Leben als Papa“ herbeisehnen. Und die will geschrieben sein – eben immer freitags, meist auf den letzten Drücker, wie er bekennt. Aus diesen Kolumnen ist nun ein Buch entstanden.

Am Sonntag, 5. Dezember, kommt der Papa zweier Söhne, den Lesern als Hannes und Michel wohlvertraut, zu einer Lesung in die Gärtnerei Höpken in Grünscheid. Um 15 Uhr geht´s los. Ein paar Karten gibt es noch. „Es ist etwas für alle Eltern und Großeltern und die, die es werden wollen“, sagt der Autor selbst.

Die Geburtsstunde seiner Kolumne schlug vor fünf Jahren. Damals nämlich wurde die neue Seite „Familienzeit“ eingeführt, und der Chefredakteur kam auf die Idee, dass dort doch ein junger Vater über seine Erlebnisse berichten könne. Nichts Großes sollte es sein, höchstens 40 Zeilen. Es wurde mehr – und die Kolumne zu einer festen Größe.

Gärtnerei Höpken hat das Buch finanziell unterstützt

Zu Beginn gab es lediglich Sohn Nummer Eins. Hannes, damals gerade ein Jahr alt. „Da ging es eher darum, was ich mit ihm erlebe. Auf dem Spielplatz oder bei Ikea“, erinnert sich Gunnar Freudenberg. Das änderte sich rasch. Denn es purzelte Verstärkung hinterher: Michel. Eine Turbo-Geburt, die der Papa natürlich auch schriftlich festhielt und die zu seinen Lieblingsgeschichten gehört: „Andere gehen ins Kino, wir in den Kreißsaal“.

Inzwischen arbeiten die beiden Brüder aktiv an der Entstehung mit. Denn mittlerweile sind sie 6 (Hannes) und 3 (Michel). Oder wie es der Papa formuliert: „Sie hauen die Sprüche jetzt selber raus.“ Dann macht es bei Gunnar Freudenberg „Klick“, wie er beschreibt: „Dann denke ich: Das ist was für die Kolumne.“ Aber er stelle keine Situation her, damit er darüber schreiben könne. „Es passiert wirklich immer etwas.“

Wie der aktuelle Stadionbesuch in Leverkusen, denn der Fußball, das ist ein weites Feld im Hause Freudenberg. Der Vater liebt Werder, die Mama die Borussia – und Hannes und Michel noch Bochum dazu. Dass das Runde ins Eckige muss, taucht in der Kolumne immer wieder auf. Schließlich hat der 41-jährige Papa selbst früher eifrig gekickt, damals noch in seiner Heimatstadt Radevormwald.

Ab und an berichtet er über die ehemaligen Fußballkumpane – und wie anders alles ist, wenn aus jugendlichen Stürmern Väter werden. Er erzählt von Elternabenden und der tollen multikulturellen Hausgemeinschaft. Oder von E-Bike-Ausflügen mit seinem Vater, bei denen er wieder selbst zum Sohn wird. Familie eben.

Hier geht es zu den aktuellen Folgen von „Mein Leben als Papa“

„Hannes und Michel sind ganz unterschiedliche Typen“, findet Gunnar Freudenberg. Michel sei der typische Zweitgeborene, der mit Charme viel rausreiße. Im Gleichklang ticken die beiden Brüder, wenn sie derzeit andächtig den kleinen, weihnachtlich dekorierten Weihnachtszug bestaunen, der auf dem Fensterbrett seine Runden dreht. Dann schlägt analog digital - um Längen.

Er mag an seinen beiden Söhnen, dass sie so offen sind. „Hannes und Michel interessieren für alles. Für Musik, für Natur und Tiere.“ Stoff für noch viele Geschichten. Ist ein Ende in Sicht? „Wenn Hannes in die Schule kommt, könnte das ein Zeitpunkt sein“, findet der Papa.

Doch zunächst wird er erzählen und lesen, aus seinem Leben, aus seinem Buch. Musikalisch wird die Lesung von Thomas Koll bereichert. Die Gärtnerei Höpken hat das Buch übrigens finanziell mit unterstützt. Der Besuch in Burscheid ist da mithin Ehren- und Herzenssache.

Karten

Die Lesung findet am Sonntag, 5. Dezember, um 15 Uhr, in der Gärtnerei Höpken statt. Es gilt 2G plus. Eintritt: 5 Euro, der komplette Erlös wird an die RGA-Aktion „Helft uns helfen“ gespendet. Karten gibt es unter: www.bergisch-bestes.de.

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