Fernwanderweg

Bergischer Weg erhält erneut Gütesiegel

Der Bergische Weg ist insgesamt 259 Kilometer lang. Der gut beschilderte Fernwanderweg führt über 14 Etappen.
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Der Bergische Weg ist insgesamt 259 Kilometer lang. Der gut beschilderte Fernwanderweg führt über 14 Etappen.

Wanderregion kann sich sehen lassen. Auszeichnung als Qualitätsweg zum vierten Mal in Folge.

Von Frihtjof Bublitz

Wermelskirchen. Der Fernwanderweg „Bergischer Weg“ hat erneut das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ erhalten. Der Naturpark Bergisches Land erreicht die vom Deutschen Wanderverband vergebene Auszeichnung für den Weg damit bereits zum vierten Mal in Folge.

Im Rahmen der Messe Caravan – Motor – Touristik (CMT) 2023 in Stuttgart hat der Deutsche Wanderverband die entsprechende Urkunde an die Vertreter des Naturparks überreicht. „Die erneute Auszeichnung des Bergischen Wegs als Qualitätsweg zeigt wieder einmal, dass wir als Wanderregion bundesweit wettbewerbsfähig sind“, freut sich Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von „Das Bergische“.

Der Bergische Weg ist Teil des Bergischen Wanderlandes, welches vor zehn Jahren von der Tourismusorganisation „Das Bergische“ als langfristig angelegtes Projekt aus der Taufe gehoben wurde. Auf rund 259 Kilometern Länge führt er in 14 Etappen vom Ruhrgebiet durch die Naturparks Bergisches Land und Siebengebirge bis nach Königswinter am Rhein. „Das Bergische Wanderland mit seinem umfangreichen Wanderangebot ist nach wie vor das wichtigste und erfolgreichste Zugpferd im Rahmen der Präsentation unserer bergischen Tourismusdestination“, stellt Wilhelm fest.

Naturpark hat Instandsetzung des Wanderwegs vorangetrieben

Der „Bergischer Weg“ ist auch bei Burscheidern und Wermelskirchenern äußerst beliebt, auch weil die vierte Etappe über Burg und das Wuppertal führt. Die Route geht nicht hinauf zum Schloss, dafür aber vorbei an der Talstation der Seilbahn Burg, mit der man hoch fahren kann, um zum Beispiel eine Pause einzulegen. Weiter führt der Weg dann unterhalb des Diederichstempels zur Sengbachtalsperre, einer Trinkwassertalsperre in einem abgeschiedenen Seitental der Wupper.

Für das Wegemanagement, also die Pflege und Instandhaltung der gesamten Strecke des Bergischen Wegs, ist der Naturpark Bergisches Land zuständig. „Diesmal war es eine besondere Herausforderung, die Kriterien des Deutschen Wanderverbandes für die Zertifizierung zu erfüllen“, sagt Wastl Roth-Seefrid, Wegemanager des Naturparks Bergisches Land. „Die vergangenen drei Jahre waren vom Starkregenereignis 2021 und den Waldschäden geprägt. Zahlreiche Baumstämme mussten abtransportiert werden. Nach den Abfuhrarbeiten waren Wege zerfahren und teilweise unbegehbar. Das Hochwasser hatte Brücken weggerissen und Hänge abrutschen lassen.“

Mit gezieltem Einsatz und finanzieller Unterstützung des Landes NRW hat der Naturpark Bergisches Land die zügige Instandsetzung des Fernwanderwegs vorangetrieben. „Die hohe Qualität der Wanderwege des Bergischen Wanderlands zu erhalten, ist für den Naturpark eine Herzensangelegenheit und durch die Fördermittel des Landes möglich gewesen“, sagt Jens Eichner, Geschäftsführer des Naturparks Bergisches Land. So hat der Naturpark Bergisches Land beispielsweise bei Solingen-Unterburg den Einbau einer Furt als Ersatz einer weggerissenen Fußgängerbrücke zu 70 Prozent gefördert. In Odenthal wurde die Instandsetzung einer viel genutzten Schutzhütte, die durch einen umgefallenen Baum zerstört worden war, ebenfalls zu 70 Prozent gefördert. Bei Hennef-Bröl hat der Naturpark die Sanierung einer Treppe ermöglicht.

„Dass wir dem Deutschen Wanderverband die Beseitigung aller Mängel so schnell vorweisen konnten, haben wir der guten Zusammenarbeit zwischen unserem Wegemanager, den kommunalen Bauhöfen und ehrenamtlichen Wegepaten zu verdanken“, hebt Eichner hervor.

www.bergisches-wanderland.de/bergischer-weg

Hintergrund

Die Naturarena Bergisches Land GmbH ist die übergreifende Destinationsmanagement-Organisation für den Rheinisch-Bergischen, den Oberbergischen und den Rhein-Sieg-Kreis. Unter der Marke „Das Bergische“ fördert sie seit mittlerweile mehr als 15 Jahren den Tourismus im ländlichen Teil des Bergischen Landes und vermarktet die Region als Dachorganisation nach innen und außen. Die geschaffene touristische Infrastruktur, wie die hochklassigen Wanderwege oder die Bergischen Panoramaradwege auf ehemaligen Bahntrassen, werden unter den Marken „Bergisches Wanderland“ und „einfach bergisch radeln“ vermarktet. Für die Unterhaltung der Wege im Bergischen Wanderland, zu denen auch die beiden zertifizierten Fernwanderwege Bergischer Weg und Bergischer Panoramasteig zählen, ist der Naturpark Bergisches Land zuständig.

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