Beliebtes Programm lebt ab September wieder auf

Das WoDo-Puppenspiel ist ein guter alter Bekannter. Unser Foto zeigt die Mülheimer mit „Mama Muh und die Krähe“. Archivfoto: Doro Siewert
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Das WoDo-Puppenspiel ist ein guter alter Bekannter. Unser Foto zeigt die Mülheimer mit „Mama Muh und die Krähe“. Archivfoto: Doro Siewert

Kinder-Kultur-Reihe: Fachausschuss gibt grünes Licht für den Abschluss der Gastspielverträge

Von Nadja Lehmann

„Sie ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Burscheider Kulturlebens“, betonte Richard Kretzer: Mit diesem Fazit begrüßte der Vorsitzende des Kulturausschusses das einstimmige Votum des Fachgremiums, die Kinder-Kultur-Reihe in der Saison 2022/2023 fortzusetzen.

Die Pandemie hatte für eine lange theaterlose Zeit gesorgt. „Die Kinder-Kultur-Reihe ist sehr vermisst worden; das haben wir aus vielen Richtungen gehört“, sagte Renate Bergfelder-Weiss, die als Leiterin des Kulturbüros nun für die Wiederbelebung der Veranstaltungsreihe warb.

Coronabedingt hatte man vielen Theatern, die auftreten wollten, absagen müssen. „Sie finden für die neue Saison viele alte Stücke aufgelistet“, wandte sich Bergfelder-Weiss an die Kommunalpolitiker. „Viele Gastspieltheater waren bereit, ihren Auftritt bei uns nachzuholen.“

Terminänderungen sind noch möglich, aber ein Grundgerüst steht schon. Den Anfang macht demnach am 18. September das WoDo-Puppenspiel. Das Mülheimer Theater gastiert mit „Conni kommt“ in der Aula der Johannes-Löh-Gesamtschule und hätte eigentlich schon in der vergangene Saison auftreten sollen.

Gleich zwei Mal musste sogar das Trotz-Alledem-Theater aus Bielefeld auf seinen Auftritt verzichten. Das Ensemble macht seinem Namen aber alle Ehre und wird mit „Käpten Knitterbart und seine Bande“ am 30. Oktober in Burscheid erwartet. Das Brille-Theater aus Witten gastiert im zweiten Anlauf am 11. Dezember in der Gesamtschule und zeigt „Wie Engel fliegen lernen“.

Neu dabei sind am 15. Januar das Niederhein-Theater mit „Der Froschkönig“ sowie am 12. Februar Ralf Dreßen mit seinem Karnevals-Mitmachkonzert. Alle Veranstaltungen beginnen jeweils um 15 Uhr in der Aula der Johannes-Löh-Gesamtschule – und sind „haushaltsneutral“, wie Bergfelder-Weiss betonte. Dies ist Bestandteil der Beschlussvorlage: Der städtische Hauhalt darf nicht mit Honoraren und Tantiemen belastet werden, auch die Hilfe durch Mitarbeitende der Technischen Werke beim Auf- und Abbau muss auf ein Minimum beschränkt bleiben.

Die Stadtverwaltung hat nun grünes Licht, die notwendigen Gastspielverträge abzuschließen. Damit steht die Kinder-Kultur in den Startlöchern; auch wenn die Verwaltung zunächst darauf verzichtet, Abos anzubieten: Man will mögliche Rückabwicklungen verkaufter Karten vermeiden.

Erzählkonzerte liegen noch auf Eis, Start ist für März 2023 geplant

Anders sieht es bei den „Bergischen Erzählkonzerten für Kinder“ aus. „Wir haben sie noch auf Eis gelegt“, berichtete Bergfelder-Weiss. Der Grund: Die Planungssicherheit sei noch nicht gegeben, und die Probenarbeit könne (noch) nicht verlässlich stattfinden. Die seit 2012 bestehende Kooperationsreihe solle zu gegebener Zeit wieder aufgenommen werden. „Wir haben an März 2023 gedacht. Dann wird die Reihe, so wie Sie sie kennen, hoffentlich wieder stattfinden“, sagte Bergfelder-Weiss im Kulturausschuss. Als Förderer bleibt die Burscheid-Stiftung der Kreissparkasse Köln mit im Boot.

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