Erzählcafé

Beirat will Senioren vor neuen Betrugsmaschen warnen

Helga Coen ist die 1. Vorsitzende des Seniorenbeirates in Burscheid. Sie möchte bald Präventionsthemen angehen.
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Helga Coen ist die 1. Vorsitzende des Seniorenbeirates in Burscheid. Sie möchte bald Präventionsthemen angehen.

Erzählcafé im Megafon ist wieder angelaufen – Im September soll es Präventionsveranstaltungen geben.

Von Michelle Jünger

Burscheid. Viel ist während der Pandemie ausgefallen. Zum Beispiel das Erzählcafé in Burscheid, das ein beliebter Treffpunkt für zahlreiche Seniorinnen und Senioren war. Mittlerweile läuft das Café als Angebot des Seniorenbeirates wieder. „Und das auch ziemlich erfolgreich“, sagt Helga Coen, die erste Vorsitzende.

Trotzdem fehle nach den zwei Jahren Pandemie an vielen Stellen nun der Anschluss. „Als wir im Mai manche Angebote gemacht haben, sind manche einfach daran vorbeigegangen“, sagt Coen. Die Kontakte seien aufgrund der notwendigen Isolation einfach verloren gegangen. Deshalb habe man auch nicht nach Wünschen oder Anregungen für neue Aktionen fragen können. Das Erzählcafé im Burscheider Megafon sei mehr oder weniger das einzige Hauptangebot des Seniorenrates. Im Megafon komme das Café auch gut an durch die Barrierefreiheit. Auch mit Rollator könne man beim Kaffee gut zusammensitzen. Thematisch geführt ist das Café im Moment nicht immer. „Anleitung braucht gerade keiner, es wird einfach erzählt“, berichtet Helga Coen. Wenn sich das ändere, würde der Beirat bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch die Interessen abfragen und entsprechende Vorträge oder Angebote organisieren.

Helga Coen hat schon Kontakt zur Polizei aufgenommen

Ein weiteres Angebot für die kommenden Monate hat Helga Coen trotzdem schon im Kopf. Vor der Pandemie hatte es vom Seniorenbeirat bereits gut besuchte Präventionsveranstaltungen zum Thema Betrug gegeben, das möchte sie wieder aufleben lassen.

Der Enkel- oder der Polizei-Trick sei immer noch ein häufig genutztes Mittel der Betrüger. „Mittlerweile sind da aber neue Tricks“, fügt Helga Coen hinzu. Da sei es wichtig, rechtzeitig zu informieren und anderen Seniorinnen und Senioren zu helfen, solche Betrugssituationen zu erkennen. Dafür stehe sie bereits im Kontakt mit den zuständigen Stellen im Kreis – beispielsweise mit der Polizei. Im September, so hofft Coen, soll es eine erste Präventionsveranstaltung geben.

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