Das ist beim Schneeschippen zu beachten

Bilder wie dieses können uns im Laufe der Woche erwarten. Beim Schneeschippen gibt es einige Regeln zu beachten. Archivfoto: cb
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Bilder wie dieses können uns im Laufe der Woche erwarten. Beim Schneeschippen gibt es einige Regeln zu beachten. Archivfoto: cb

Wege müssen mindestens 1,50 Meter breit sein – Auf Salz muss verzichtet werden

-axd/KDow- Hatte der Winter sich in den vergangenen Wochen zunächst noch zurückgehalten, bricht die kalte Jahreszeit nun spürbar über Burscheid herein. In den kommenden Tagen sinken die Temperaturen regelmäßig in den Frostbereich, und es ist immer wieder mit Glätte zu rechnen. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die frostigen Tage gibt der Bergische Volksbote im Überblick.

Wann muss ich schneeschippen?

Laut Satzung über die Straßenreinigung der Stadt Burscheid vom vergangenen Dezember besteht die Pflicht, gefallenen Schnee und entstandene Glätte in der Zeit von 7 bis 20 Uhr unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls zu beseitigen. Schnee, der nach 20 Uhr fällt, muss werktags bis 7 Uhr und sonn- und feiertags bis 9 Uhr des folgenden Tages entfernt werden.

Wie breit muss der Gehweg bleiben?

Die Gehwege sind in ihrer gesamten Breite, bei einer Breite von 1,50 Meter oder mehr, in einer Breite von 1,50 Meter von Schnee freizuhalten. Auf den Gehwegen ist bei Eis- und Schneeglätte zu streuen. Ebenfalls müssen gekennzeichnete Fußgängerüberwege, Querungshilfen über die Fahrbahn und Übergänge für Fußgänger in Fortsetzung der Gehwege an Straßenkreuzungen oder -einmündungen gestreut werden.

Wo kommt der Schnee hin?

Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder notfalls auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fußgänger- und Fahrverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Bei Gehwegen mit einer Breite bis zu 1,50 Meter ist eine geringere geräumte Restbreite nur zulässig, wenn eine Ablagerung des geräumten Schnees auf dem Fahrbahnrand nicht möglich ist und durch Ablagerung des Schnees die geräumte Breite verringert wird.

Womit darf ich streuen?

Nicht jedes Mittel eignet sich gleich gut zum Streuen. Die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Mitteln ist grundsätzlich verboten. Die Verwendung ist nur in besonderen Fällen erlaubt: In besonderen klimatischen Ausnahmefällen – zum Beispiel bei Eisregen –, in denen durch den Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Streuwirkung erzielt wird. Auch ist die Verwendung von Salz an gefährlichen Stellen an Gehwegen und kombinierten Rad-/Gehwegen, wie zum Beispiel Treppen, Rampen, Brückenauf- oder -abgängen, starken Gefällen oder Steigungsstrecken erlaubt.

Was muss ich bei Grünflächen beachten?

Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Materialien bestreut werden. Auch ist es verboten, salzhaltigen Schnee oder mit auftauenden Mitteln versetzten Schnee auf ihnen zu lagern. Die Einläufe in Entwässerungsanlagen und die Hydranten sind von Eis und Schnee freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf die Straße geschafft werden.

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