Basar rund ums Kind füllt wieder das Gemeindehaus

Den Basar rund ums Kind im Evangelischen Gemeindezentrum Dünweg in Hilgen haben sich viele Familien in ihren Jahresterminkalender eingetragen. Foto: Doro Siewert
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Den Basar rund ums Kind im Evangelischen Gemeindezentrum Dünweg in Hilgen haben sich viele Familien in ihren Jahresterminkalender eingetragen.

Viele Familien strömten in die Räume, um zu stöbern und Kleidung und Spielzeug zu kaufen

Von Ursula Hellmann

Strampler für einen Euro, niedliche Kinderhüte für 50 Cent und hübsche Mädchen-Halbschuhe für fünf Euro: Da heißt es für Familien mit Kindern, zuzugreifen. Der Secondhand-Basar „Rund ums Kind“ für Kinderbekleidung ist ein fester Termin im Kalender vieler Eltern. Am Samstag ab 12 Uhr formierte sich bereits eine Warteschlange auf dem Parkplatz vor dem Gebäude Dünweg 11. Jeder Besucher war mit Impfnachweis oder aktuellem Negativtest zum Eintritt berechtigt, plus geführter Anwesenheitsliste.

Diesmal noch mehr Verkäufer als Kunden

Bereits im vergangenen Jahr hatte es sich bewährt, die Einlassquote sowie die Verweildauer zu den Verkaufsständen in den einzelnen Gemeinderäumen auf 100 Kunden zu begrenzen. Diese entspannte Regelung begrüßte auch Initiatorin Anja Wollschlaeger: „Dieser etwa stündlich vorgeplante Wechsel erspart es uns, von den hereinströmenden Massen fast erdrückt zu werden. Jetzt spielt sich alles relativ überschaubar ab.“

Nachhaltige Transport- und Verpackungsmethoden scheinen inzwischen im Trend zu liegen. Denn entweder wurden eigene Beutel verwendet oder bereitgestellte Kartons genutzt, um die Waren nach Hause zu tragen.

Anja Wollschlaeger und ihr Team freuten sich diesmal über viele Verkäufer an den Ständen. „Erstaunlicherweise registrieren wir diesmal mit 130 abgebenden Familien eine höhere Anzahl als die der interessierten Käufer“, berichtete sie. Helferin Petra Doussier aus Odenthal freute das auch: „Was heute auf den Tischen übrigbleibt, wird entweder von den Anbietern morgen wieder abgeholt oder landet bei uns in Odenthal in der Kleiderkammer. Dort findet fast jedes Teil seinen Abnehmer. Besonders jetzt, wo viele Ukraine-Flüchtlinge bei uns angekommen sind.“ Auch im Gemeindehaus Dünweg waren einige junge Frauen mit Kindern aus der Ukraine zu Gast.

Die größeren Kinder fanden es spannend, in Regalen und auf Tischen nach hübschen Kleidern, Spielsachen und Büchern zu forschen. Das schöne Frühlingswetter erlaubte es den Ehrenamtlern, die Kassen-Stellen auf dem Hof des Gemeinde-Geländes einzurichten.

Anke Theron-Schirmer vom Förderverein für kirchliche Jugendarbeit schaute nach den akkurat angebrachten Preisschildern und legte die Beträge professionell in eine Kassette. Die Besucher wurden aber auch durch weitere vier Kassenstellen betreut. In einer der relativ kurzen Warteschlangen stand auch Ina Breitenbach (Witzhelden). Sie freute sich über ihren Fund an Kleidungsstücken in genau den gewünschten Größen für ihre beiden Töchter.

Jan (5) konnte es kaum erwarten, mit seinem ungewöhnlichen neuen Spielzeug zu spielen: „Das ist mein Roboter Botti. Er kann sich bewegen und macht Geräusche. Zu Hause habe ich schon einen, der heißt auch Botti.“ Jans Großmutter will den neuen Kinderzimmer-Kollegen zuerst einmal zu sich zu sich nehmen.

Kurz nach 15 Uhr strömte bereits die nächste terminierte Gruppe zur Anmeldung. Und wieder wurde es voll am Dünweg.

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