Badminton ist ein schnelles, forderndes Spiel

Der Burscheider Badmintonverein gehört ab jetzt zu dem neu gegründeten Badmintonverein der BTG. Dietmar und Sabine Strube (hinter dem Netz) und Susi und Ingo Hanke (vorne) spielten gleich eine Partie. Foto: Doro Siewert
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Der Burscheider Badmintonverein gehört ab jetzt zu dem neu gegründeten Badmintonverein der BTG. Dietmar und Sabine Strube (hinter dem Netz) und Susi und Ingo Hanke (vorne) spielten gleich eine Partie.

Die Turngemeinde Burscheid bietet seit Anfang Januar jeden Freitag Training an

Von Susanne Koch

Jeden Freitag ab 19 Uhr können Badminton-Fans seit dem 1. Januar in der Halle auf dem Schulberg spielen. „Der Badminton Club ist dabei, sich aufzulösen“, sagt Marc Kollbach, stellvertretender Vorsitzender der Burscheider Turngemeinde. „Wir als Turnverein wurden von Badminton-Spielern des Clubs angesprochen und haben dann beschlossen, Badminton zuerst einmal nur für Spielfreudige wieder aufzunehmen.“

„Ich hatte lange nicht gespielt und wusste nicht, was auf mich zukommt.“

Marc Kollbach, stellvertretender Vorsitzender der Burscheider Turngemeinde

Vergangene Woche Freitag hat Marc Kollbach selber den Badminton-Schläger in die Hand genommen. „Ich hatte lange nicht gespielt und wusste nicht, was auf mich zukommt“, sagt er. „Doch es hat viel besser geklappt, als ich vorher gedacht hatte.“ Nur mit Muskelkater hatte er anschließend zu kämpfen. Badminton ist die schnellste Rückschlagsportart der Welt. Sie fordert und fördert Schnellkraft, Koordination und Ausdauer. „Badminton eignet sich für jede Frau und jeden Mann“, sagt Marc Kollbach. „Man sollte nur Kondition mitbringen und gesundheitlich dazu in der Lage sein, denn das blitzschnelle Stoppen beim Badminton fordert auch die Kniegelenke.“ Die Leitung der zweistündigen Spielzeit hat Thilo Müllers übernommen. Er hat vorher im Badminton Club gespielt. „Leider haben wir da keinen Vorstand mehr gefunden“, sagt er. „Und dann haben wir uns entschlossen an die Turngemeinde heranzutreten.“ Er ist 36 Jahre alt und wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Wermelskirchen. Sport – insbesondere Badminton – sei seit seiner Kindheit seine große Leidenschaft: Seitdem er neun Jahre alt ist, betreibt er die Sportart selbst und war außerdem lange Jahre als Trainer tätig. „Ich habe in der Vergangenheit, Badminton als Leistungssport betrieben“, sagt er. „Ich finde das Spiel einfach klasse.“ Es habe eine hohe Geschwindigkeit, verlange Ausdauer und Kondition. „Meine Söhne sind noch zu jung“, sagt er. „Aber mit dem Älteren, dem Fünfjährigen, habe ich Zuhause schon Federball gespielt. Das hat ihm auch Spaß gemacht.“

„Wir schauen jetzt erst einmal wie die Sportart angenommen wird“, sagt Marc Kollbach. „Vergangenen Freitag waren schon 15 Personen da.“ Es wurde im Wechsel gespielt. „Wenn wir alle im Doppel spielen, können gleichzeitig 24 Mann in der Halle trainieren“, sagt er. „Wenn wir zu zweit spielen, dann müssen halt immer ein paar pausieren.“ Das käme den Spielern entgegen.

In Planung hat die Burscheider Turngemeinde auch, eine Spielzeit für Jugendliche einzurichten. „Und es wäre super, wenn wir dann irgendwann auch auf Wettkämpfen spielen würden“, sagt Marc Kollbach. „Aber das ist noch Zukunftsmusik.“

Wer mit Badminton spielen möchte, braucht erst einmal keine Schläger. „Die haben wir vorrätig und können sie verleihen“, sagt der stellvertretende Abteilungsleiter. „Und dann müssen die interessierten Mitspieler nur Spaß am Spiel mitbringen.“

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