Autofahrer bemängeln zu wenige Parkmöglichkeiten

Autos haben in der mittleren Hauptstraße derzeit nichts verloren; für Fußgänger sind alle Geschäfte aber erreichbar. Foto: Nadja Lehmann
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Autos haben in der mittleren Hauptstraße derzeit nichts verloren; für Fußgänger sind alle Geschäfte aber erreichbar.

Während der Bauarbeiten ist die mittlere Hauptstraße für den Verkehr gesperrt

Von Nadja Lehmann

In den Sozialen Medien hatte sich Unmut über die Baustelle an der mittleren Hauptstraße und damit einhergehende Verknappung der Parkplätze geregt: Vielfach, so wurde gepostet, seien die von der Stadt empfohlenen Ersatzparkflächen belegt – insbesondere auch der Markt, auf dem sogar Baustellenfahrzeuge anzutreffen seien. Von Renate Bergfelder-Weiss, Sprecherin der Burscheider Stadtverwaltung, gibt es nun auf die Nachfrage des Bergischen Volksboten ein klares Statement.

„Die Parkplätze auf dem Marktplatz stehen allen Fahrzeugführern zur Verfügung. In der Zeit von 8 bis 18 Uhr ist die Parkzeit auf zwei Stunden begrenzt, um Dauerparken zu vermeiden und eine Fluktuation zu ermöglichen. Dass es hier Probleme mit einer knappen Parkplatzverfügbarkeit gibt, ist nicht bekannt. Sollten auf dem Marktplatz Baufahrzeuge geparkt worden sein, so steht dies nicht im Zusammenhang mit der Umgestaltung der mittleren Hauptstraße. Nach Auskunft der ausführenden Firma für die mittlere Hauptstraße werden die Baumaschinen im Baufeld abgestellt“, erklärt Renate Bergfelder-Weiss. Und: „Die Arbeiten in der mittleren Hauptstraße liegen aktuell im Zeitplan und sollen voraussichtlich bis Ende März 2022 abgeschlossen werden.“

Im Oktober hatten die Arbeiten begonnen

Im Oktober hatten als Teil des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts (IEHK) Burscheid 2025 die Arbeiten zur Umgestaltung der mittleren Hauptstraße begonnen – analog zum oberen Pendant. Seitdem ist dieser Teil der Hauptstraße für den Verkehr vollständig gesperrt, und auch Anwohner können die Stellplätze auf ihren Grundstücken nicht nutzen. Für sie richtete die Stadt Ersatzparkplätze am ehemaligen Busbahnhof an der Montanusstraße ein und bat im Gegenzug Kunden und Besucher, die auf zwei Stunden begrenzten Stellplätze in der Montanusstraße, in der Oberen Hauptstraße und am Marktplatz zu nutzen.

„Aufgrund der hohen Bedeutung dieses Bereichs für die Funktion der Innenstadt als der zentrale Ort von Kommerz muss hier eine gestalterische Aufwertung und Qualifizierung des Straßenraums erfolgen, ohne dass dieser eine komplette Neugestaltung erfährt“: So ist es im IEHK nachzulesen. Wie in der oberen Hauptstraße wird das vorhandene kleinformatige Gehwegpflaster durch großformatige Betonsteinpflaster ausgetauscht, um die Begehbarkeit zu verbessern. Das Fahrbahnpflaster wird durch eine Asphaltoberfläche ersetzt. Die dreizeiligen Natursteinrinnen links und rechts der Fahrbahn werden gegen zweizeilige Betonsteinrinnen ausgewechselt. Die neu angelegten Oberflächen der Fahrbahn und Rinnen führen dazu, dass das Niederschlagswasser besser in die Sinkkästen und in den Kanal abgeleitet wird. Auch die Aufenthaltsqualität soll verbessert werden. Dazu werden Sitzbänke in den Bereichen vor der Volksbank, der Bäckerei Kretzer und im Einmündungsbereich der Straße Am Markt /Hauptstraße aufgestellt. Zum sicheren Abstellen von Fahrrädern werden außerdem an mehreren Stellen Anlehnbügel an den Baumscheiben aufgestellt.

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