Autobahn GmbH zieht ein erstes Fazit: „Die Situation ist sehr komplex“

A-1-Sperrung hatte für ein höheres Verkehrsaufkommen in Burscheid gesorgt

Von Nadja Lehmann

Nichts ging mehr auf der A 1 zwischen Wermelskirchen und Kreuz Leverkusen. Statt des schnell rauschenden Verkehrs beherrschten Wasserfluten die Fahrbahnen. Dort hat sich die Lage mittlerweile entspannt: Zeit für eine erste Bilanz der Autobahn GmbH, die über die Autobahninfrastruktur im Rheinland sagt: „Die Situation ist sehr komplex.“

Sebastian Bauer, Sprecher der Autobahn GmbH, sagt: „Die A1 war im Autobahnkreuz Leverkusen von Mittwochabend, etwa 19 Uhr, bis Sonntagmittag, etwa 13.30 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt.“ Zudem sei keine Überfahrt von der A 3 auf die A 1 nach Dortmund sowie von der A 1 aus Dortmund kommend auf die A 3 möglich gewesen. Grund: Das Autobahnkreuz Leverkusen stand unter Wasser. Und die Sperrung weitete sich aus: Ab Donnerstagmorgen war in Fahrtrichtung Köln in Burscheid Schluss. Mehr als zwei Stunden brauchte, wer sich in Remscheid auf die gerade mal 20 Kilometer lange Strecke begeben hatte. In Burscheid knubbelte sich daraufhin der Verkehr, das größere Aufkommen wurde sofort spürbar. In der Nacht zu Freitag wanderte die Sperrung noch höher empor – nämlich nach Wermelskirchen. Beide Richtungen waren zu dem Zeitpunkt gesperrt.

Doch seit Sonntag rollt der Verkehr wieder. Kein Vergleich also zu anderen Straßenabschnitten. „Auf der A 61 zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim ist beispielsweise teilweise überhaupt keine Fahrbahn mehr vorhanden“, sagt Bauer.

Exakte Zahlen und Daten gibt es noch nicht. „Die Experten der Autobahn GmbH erfassen und bewerten weiterhin mit Unterstützung externer Experten die Lage“, so Bauer. Diese bleibe „dynamisch“, aber viele Abschnitte der Autobahnen im Rheinland habe man zügig wieder befahrbar machen können. Bauer lobt in diesem Zusammenhang den „unermüdlichen Dauereinsatz der Kolleginnen und Kollegen in den Autobahnmeistereien“. Und: „Ebenso wichtig für die erfolgreiche Krisenbewältigung war eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr sowie dem Technischen Hilfswerk – insbesondere, wenn es um die Verkehrssicherung ging.“

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