Freizeit

Auch der Winter ist Wanderzeit

Was wäre eine Tour ohne den Altenberger Dom? Auch eine hier beschriebene Wanderung führt dorthin.
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Was wäre eine Tour ohne den Altenberger Dom? Auch eine hier beschriebene Wanderung führt dorthin.

Tipps für Ausflüge in der Region rund um Burscheid.

Von Stephan Eppinger

Burscheid. Auch jetzt in der kalten Jahreszeit sind Ausflüge in die Natur zu empfehlen – gerade wenn der Winter so ungewöhnlich hohe Temperaturen bereithält, wie dies im Moment der Fall ist. In der Region rund um Burscheid und im Bergischen Land gibt es viele schöne Ziele für ausgedehnte Touren. Wir haben vier Tipps für Ausflüge für Sie zusammengestellt.

Von Eisenkaul nach Altenberg: Der erste Spaziergang führt mit dem grandiosen Blick auf die Kölner Bucht in das Land der Dhünn und von Eisenkaul nach Altenberg. Der Startpunkt gehört zu Kürten-Weiden. Los geht es von der Bushaltestelle auf dem Weg mit der Bezeichnung „D6“, der sanft abwärts an den Ortsrand von Richertzhagen führt. Nun führt der Spaziergang an den Orten Neschen und Bömberg vorbei zur Dhünntalsperre. Von dort verläuft die Strecke immer an der Dhünn entlang zum Schöllerhof. Passiert werden dabei die Villa in der Aue sowie die Pulvermühle mit ihrem Fabrikantenhaus. Der Schöllerhof selbst wurde 1585 als Landwirtschaftshof des Klosters in Altenberg erwähnt. Über den Eifgenbach und am Märchenwald vorbei wird der Altenberger Dom als Ziel der etwa 16 Kilometer langen Tour erreicht.

Die Drei-Täler-Runde streift den Sinneswald in Leichlingen, bei dem es viel zu sehen gibt.

Drei-Täler-Wanderung: Eine etwas ausgedehntere Wanderung führt über 15 Kilometer und knapp vier Stunden an Wupper, Murbach und Weltersbach vorbei von Opladen nach Leichlingen. Zu sehen gibt es reichlich Natur mit schönen Wäldern, Gewässern und Wiesen. Los geht es am Bahnhof in Opladen. Von dort führt der Weg über die Innenstadt zur Wupperbrücke. Vor der Nepomukstatue geht es hinunter zu einem Wanderweg. Am Wiembach-Weiher vorbei führt der Ausflug zum Café Waldhaus Römer und von dort an der Wupper entlang zum Hangwald des Klingengrabens und zum Skulpturenpark Sinneswald. Von der Wietsche Mühle geht es zum Murbachsee und zum Weltersbach. Nun führt die Tour über Büscherhöfen am Leichlinger Freibad vorbei zum neuen Stadtpark und zum Bahnhof Leichlingen, dem Ziel dieser Wanderung.

Müngstener Brücke: Zu den Sehenswürdigkeiten im Bergischen Städtedreieck gehören Schloss Burg und die Müngstener Brücke. Für die 11,4 Kilometer lange Rundtour zwischen diesen Attraktionen entlang der Wupper sollte man etwa zweieinhalb Stunden einplanen. Vom Bahnhof Solingen-Schaberg führt der Weg direkt zur imposanten und 107 Meter hohen Müngstener Brücke, dem Start und Zielpunkt des spannenden Ausflugs. Vom Pavillon der „Kameradschaft Biene“ bietet sich ein toller Blick auf das 500 Meter lange Bauwerk. Über den Windhagener Bach und den Wissenkottener Bach geht die Wanderung weiter zum Stadtteil Unterburg, wo sich die Talstation der Seilbahn zu Schloss Burg befindet. Von dort wird die Wupperbrücke Wiesenkotten überquert und so die Flussseite gewechselt. Ziel ist nun der Brückenpark Müngsten. Von dort führt der Weg am Haus Müngsten vorbei über die Napoleonsbrücke zum Ausgangspunkt, dem Bahnhof Schaberg.

Diederichstempel und Napoleon-Brücke sind Hingucker in den Wupperbergen bei Müngsten.

Bensberg und sein Erzrevier: Früher war die Hardt bei Bensberg ein Bergbaugebiet, heute hat sie sich in einen sehenswerten Naturwald verwandelt. Die Tour ins frühere Erzrevier ist etwa 12 Kilometer lang und dauert drei Stunden. Los geht es am U-Bahnhof Bensberg. Am Rathaus, am Gasthof Wermelskirchen und am im Barockstil erbauten Schloss vorbei führt der Weg über den Kölnpfad zum Milchborntalweiher. Das nächste Ziel ist das Lehrbachtal und die Grube Blücher. Weitere Stationen der Tour sind jetzt die Grube Cox und der Kaiserliche und der Französische Kirchhof. Von dort geht es zum Ortsrand von Bensberg und über den Hindenburgplatz zurück zum Ausgangspunkt, dem U-Bahnhof in Bensberg.

Buchtipp

Noch mehr Wanderungen gibt es in verschiedenen Wanderführern, unter anderem in „Köln – Bonn“ von Dorothee Sänger und Michael Gahr, erschienen im Bergverlag Rother. Dort werden 53 Ausflugstipps und Wanderungen präsentiert. Manche sind etwas beschaulicher, bei anderen geht es sportlich in die Berge der Eifel, des Bergischen Landes und des Siebengebirges und führen an Wupper und Rhein entlang. Erhältlich ist das 240 Seiten starke Buch im Buchhandel oder auch online. Der Wanderführer kostet 16,90 Euro.

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