Arbeitslosigkeit im Kreis geht zurück

Arbeitsagentur veröffentlicht Statistik

Von Nadja Lehmann

Die Arbeitslosigkeit geht zurück. Ein Trend, der sich auch in Burscheid und Wermelskirchen widerspiegelt. Im November waren 685 Menschen in Burscheid ohne Job, im Oktober waren es noch 711 gewesen. Im November 2020 hatten 695 Burscheider keine Arbeit. Wermelskirchen wird für den November mit 2262 Arbeitslosen verbucht. Im Oktober waren es 2339, im November 2020 2536 gewesen. Wie immer zum Monatsende legt die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach ihre Zahlen vor – für die Kreise Rhein-Berg, Oberberg und die Stadt Leverkusen.

„Der positive Trend der letzten Monate setzt sich auch im November 2021 fort. In diesem Monat haben sich deutlich weniger Personen im Agenturbezirk Bergisch Gladbach arbeitslos melden müssen als noch im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen ist insgesamt gesunken und wir beobachten eine konstante Zahl von Personen, die in den ersten Arbeitsmarkt einmünden“ sagt Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. „Die Arbeitslosenquote ist damit erneut gesunken, auf jetzt 5,8 Prozent. Damit nähern wir uns auch in diesem Monat weiter dem Wert vor der Corona-Pandemie. Im November 2019 lag die Arbeitslosenquote bei 5,6 Prozent. Diese positive Tendenz spiegelt sich im gesamten Agenturbezirk und den einzelnen Regionen wider. Der Oberbergische Kreis ist hier besonders hervorzuheben, da dort die Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent nun erstmals unter dem Wert vor der Corona-Pandemie liegt. Im November 2019 betrug die Arbeitslosenquote 5,0 Prozent.“

Im November haben sich in der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach 3365 Personen arbeitslos gemeldet – 682 oder 16,9 Prozent weniger als im Vormonat. Mit 1181 Arbeitslosmeldungen und 1415 Abmeldungen sank im Rheinisch-Bergischen Kreis die Arbeitslosigkeit auf 8 473 (-240 Arbeitslose, -2,8 Prozent). Das sind 911 Arbeitslose (9,7 Prozent) weniger als im Vorjahr.

„Die Arbeitslosenquote beträgt im Rheinisch-Bergischen nun 5,6 Prozent und nähert sich dem Wert vor der Corona-Pandemie immer weiter an. Dieser lag im November 2019 bei 5,2 Prozent“, erklärt Nicole Jordy. Aktuell befinden sich 1539 gemeldete Stellen im Bestand. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 261 Stellen mehr.

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