Kooperation

Adient will grüner werden

Ziel ist, den CO2-Fußabdruck in der Wertschöpfungskette weiter zu reduzieren.

Burscheid. Kooperation mit dem hohen Norden: Adient, ein führender Anbieter von Sitzsystemen für die Automobilindustrie mit Europasitz in Burscheid, tut sich mit dem schwedischen Stahlhersteller H2 Green Steel (H2GS) zusammen. Ziel ist, den CO2-Fußabdruck in der Wertschöpfungskette weiter zu reduzieren. Dazu unterzeichneten jetzt Michel Berthelin, Executive Vice President Adient EMEA, und Henrik Henriksson, CEO von H2 Green Steel, ein Abkommen, das vorsieht, von 2026 an fossilfreien Stahl mit geringem CO2-Fußabdruck zu liefern und ihn anschließend in den Metallprodukten von Adient zu verwenden.

Michel Berthelin erläutert den Hintergrund der Zusammenarbeit: „Die Entscheidung, einen Teil des für unsere Produktion bezogenen Stahlvolumens auf Stahl mit geringem CO2-Fußabdruck umzustellen, ist Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Unser Ziel ist es, die Emissionen an unseren Produktionsstätten bis 2030 um 75 Prozent zu reduzieren. Parallel wollen wir 35 Prozent der Emissionen entlang unserer Lieferketten einsparen.“

Stahl von H2 Green Steel wird mit einem bis zu 95 Prozent niedrigeren CO2-Ausstoß im Vergleich zur konventionellen Stahlherstellung produziert. Das Unternehmen erreicht dies durch den Ersatz von Kohle durch grünen Wasserstoff in der Produktion und den Einsatz von Strom aus nicht-fossilen Quellen. Auf diese Weise entstehen als Abfallprodukte vor allem Wasser und Wärme.

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Rohstoffknappheit und dem Wandel in den globalen Lieferketten stuft das Burscheider Unternehmen die Zusammenarbeit mit H2GS als strategische Entscheidung im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens ein: Sie ermögliche es Adient, weitere Antworten auf die steigende Kundennachfrage nach umweltverträglicheren Lösungen in der Automobilbranche zu finden. „Wir verstehen den Beginn dieser Kooperation als weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Produktion, der durch Maßnahmen wie Energieeinsparungen oder der Elektrifizierung von Transportsystemen ergänzt wird“, heißt es aus dem Burscheider Unternehmen. nal

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