Finanzen

2,25 Millionen Euro Zusatzaufwand durch Corona

Bürgermeister Stefan Caplan leitete den Hauptausschuss als Vorsitzender am Dienstag.Archivfoto: Nadja Lehmann
+
Bürgermeister Stefan Caplan leitete den Hauptausschuss als Vorsitzender am Dienstag.

Bürgermeister Stefan Caplan griff die finanzielle Situation der Stadt auf.

Von Katharina Birkenbeul

2,25 Millionen Euro musste die Stadtverwaltung in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise mehr bezahlen. Diese Summe teilten Bürgermeister Stefan Caplan und Ulrike Detering als Vertretung der Kämmerin am Dienstag im Hauptausschuss mit.

Die Mehrkosten entstanden unter anderem durch das Besorgen zahlreicher Schutzausrüstung, Stornogebühren für ausfallende Veranstaltungen der Stadtverwaltung, Beförderungsaufwand für Schüler und der niedrigen Gewerbesteuer, die in diesem Jahr eingegangen ist.

Allerdings hat die Stadt als Ausgleich für die ausfallende Gewerbesteuer laut neuem Gesetz 3,3 Millionen Euro zusätzlich bekommen. „Wenn wir die beiden Zahlen isoliert betrachten, haben wir in 2020 keine coronabedingten Kosten“, betonte Stefan Caplan. Allerdings sei es wichtig, dass dies nur eine Momentaufnahme sei. „Das Jahr 2021 bereitet mir und der Verwaltung durchaus mehr Sorgen“, fügte er hinzu. Dies sei dem zu schulden, dass der Stärkungspakt des Landes ausläuft (der BV berichtete) und die Gewerbesteuer weiter einbrechen werde. Die Auswirkung der Einkommenssteuer aus 2019, einem schwachen Jahr, würde zudem erst dann eintreten.

Durch Förderprogramm soll die Luchtenberg-Villa saniert werden

Außerdem stimmten die Mitglieder des Hauptausschusses über ein Förderprogramm und eine Neueinstellung ab. Die Teilnahme am Förderprogramm „Heimat-Zeugnis“ des Ministeriums für Heimat. Kommunales, Bau und Gleichstellung wurde einstimmig beschlossen. „Der Antrag ist bereits gestellt, auch wenn ich keine gute Prognose abgeben kann, was die Förderung für uns angeht. Wir sollten es dennoch versuchen“, plädierte Bürgermeister Stefan Caplan vor der Abstimmung. Mit den Fördermitteln soll das für Burscheid bedeutsame und geschichtsträchtige Haus Luchtenberg-Villa, Montanusstraße 8, saniert und zukünftig auch für Zwecke der Stadtgeschichte/Heimatpflege bereitgestellt werden.

Nachdem der Vorbehalt von Sabine Wurmbach (Grüne), eine fehlende Förderung des Landes, gegenüber des zweiten Antrages ausgeräumt wurde, wurde auch der Einstellung einer Teilzeitkraft für die Kulturentwicklungsplanung in Zusammenarbeit mit Wermelskirchen einstimmig zugestimmt. Sowohl der Finanzplan als auch die Stellenausschreibung seien bereits mit der Nachbarkommune abgestimmt.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Gut Landscheid bietet Schnelltests an
Gut Landscheid bietet Schnelltests an
Gut Landscheid bietet Schnelltests an
Bergischer Feierabendmarkt in Burscheid
Bergischer Feierabendmarkt in Burscheid
Bergischer Feierabendmarkt in Burscheid
Bergischer Feierabendmarkt feiert seine Premiere in Burscheid
Bergischer Feierabendmarkt feiert seine Premiere in Burscheid
Bergischer Feierabendmarkt feiert seine Premiere in Burscheid
Die Steckdosen sind mit Tesafilm befestigt
Die Steckdosen sind mit Tesafilm befestigt
Die Steckdosen sind mit Tesafilm befestigt

Kommentare