Umfrage

Wirtschaft spürt Folgen des Kriegs

Mehr als zwei Drittel der Unternehmen im Städtedreieck spüren die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Blitzumfrage der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK). Demnach verursachen vor allem gestiegene Energiekosten und höhere Preise für Rohstoffe Probleme. Etwa die Hälfte der teilnehmenden Betriebe gab an, in Sachen Lieferketten und Logistik betroffen zu sein, einem Drittel fehlen zunehmend Rohstoffe und Vorprodukte. Elf Prozent seien unmittelbar von den Sanktionen gegen Russland betroffen. „Das ist weiterhin eine sehr beunruhigende Situation“, resümiert IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge.

Mehr als 60 Prozent fordern der IHK zufolge von der Regierung einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und der entsprechenden Speicherkapazitäten. Die Diversifizierung der Energielieferungen und den Abbau von Energienebenkosten halte mehr die Hälfte für wichtig. Ein Drittel könne sich eine Laufzeitverlängerung der verbliebenen Atomkraftwerke vorstellen. -böh-

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