Zweite Generation

Volla Phone: Neues Handy aus Remscheid soll dieses Jahr auf den Markt kommen

Ein Sicherheitsmodus soll das Volla Phone 22 zur Festung machen. Foto: Hallo Welt Systeme
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Ein Sicherheitsmodus soll das Volla Phone 22 zur Festung machen.

Das Mobiltelefon „Made in Remscheid“ der Firma Hallo Welt Systeme entwickelt sich weiter.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das Mobiltelefon „Made in Remscheid“ entwickelt sich weiter: Noch in diesem Jahr soll die zweite Generation des Volla Phone auf den Markt kommen. Zur Finanzierung startete vor einigen Tagen eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter. Und Gründer Dr. Jörg Wurzer und seine Firma Hallo Welt Systeme konnten sich erneut auf ihre Fans verlassen. Das erste Kampagnenziel von 10 000 Euro war bereits nach wenigen Stunden erreicht. Nach einer Woche lagen Vorbestellungen im Wert von etwa einer viertel Millionen Euro vor.

Entwickelt wurde das Volla Phone von Wurzer und einem internationalen Team. Die Hardware, also das Telefon selber, wird im Münsterland bei der Firma Gigaset gebaut, das Herzstück des Projekts ist aber das eigene Betriebssystem. Das ist vor allem an zwei Prämissen ausgerichtet: leichte Bedienbarkeit, die nicht ständig die Aufmerksamkeit des Nutzers fordert, und höchst mögliche Datensicherheit.

Für den Nachfolger mit Namen Volla Phone 22 kündigt das Unternehmen nun „einen Evolutionssprung“ an: Das Gerät werde eleganter und schneller und erhalte völlig neue Funktionen. „Als erstes Smartphone führt das Volla Phone 22 einen Sicherheitsmodus ein, der Apps und Internetverbindung blockieren kann“, heißt es in einer Mitteilung. Damit könnten Apps ausgeblendet und ihre Ausführung unterbunden werden, eine Firewall verhindern oder erlaube außerdem den Aufruf bestimmter Webadressen.

Eine internationale Community ist entstanden

Hinzu komme eine Multi-Boot-Funktion, wie man sie bisher nur von Computern kenne: „Anwender können – so simpel wie eine App – ein oder mehrere Betriebssysteme installieren und beim Start des Volla Phone 22 auswählen.“ Damit könne man nicht nur andere Betriebssysteme ausprobieren, „sondern auch private und berufliche Anwender können so strikt trennen und persönliche Daten schützen“, erklärt Wurzer.

Das erste Volla Phone ging Ende 2020 in den Verkauf, bis heute wurde das Remscheider Smartphone in etwa 55 Länder verschickt. „Es entstand eine internationale Community von Entwicklern und Nutzern“, berichtet das Unternehmen. Deren Feedback sei in die Entwicklung des Nachfolgers eingeflossen. Regelmäßig trifft sich die Szene bei den „Volla Community Days“, die nächste Ausgabe steht – offline und online – Ende Mai an.

Das Volla Phone 22 ist aktuell noch über Kickstarter vorbestellbar. Für 398 Euro gibt es eine 6,3 Zoll großes Display, ein Acht-Kern-Prozessor und Steckplätze für zwei SIM- und eine Speicherkarte. Zudem kann man zwischen dem eigentlichen Betriebssystem Volla OS und der Alternative Ubuntu Touch wählen. Im regulären Handel soll das Gerät später rund 40 Euro mehr kosten.

volla.online

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