Neuentwicklungen

Vaillant setzt auf leise Töne bei moderner Energie-Nutzung

Steht bei Vaillant ganz im Zeichen der Wärmepumpen-Technik: die Messe „SHK“ Essen 2018. 

ESSEN/REMSCHEID Remscheider Familienunternehmen präsentiert sich auf der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien (SHK) in Essen.

Von Axel Richter

Vaillant baut sein Angebot an Wärmepumpen aus. Mit drei Neuentwicklungen präsentiert sich das Remscheider Familienunternehmen gegenwärtig auf der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien (SHK). Rund 570 deutsche und internationale Aussteller werben dort für ihre Neuerungen in der Heizungs- und Gebäudetechnik.

Vaillant setzt auf leise Töne. Die auf dem Messestand in Essen präsentierte Luft / Wasser-Wärmepumpen Arotherm gilt als das derzeit geräuschärmste Gerät auf dem Markt. Es handelt sich um eine Eigenentwicklung aus europäischer Fertigung. Für den Einsatz in der Wohnungswirtschaft und im Gewerbe lässt sich die Wärmepumpe in bis zu sieben Einheiten individuell programmieren. Ebenfalls neu im Vaillant-Programm sind die Geräte Versotherm und Recocompakt. „Das neue Green-iQ-Produkt ist nicht nur leise, sondern wird auch nachhaltig in Remscheid produziert“, berichtet Vaillant auf der SHK.

Es wird nicht das letzte Gerät sein, das – made in Remscheid – die Werkshallen im Südbezirk verlässt. „In den kommenden Jahren werden wir unser Angebot an Systemen mit Wärmepumpen kontinuierlich ausbauen“, kündigte Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer Vaillant Deutschland, auf einer Pressekonferenz an. „Ziel ist es, für jede Aufgabenstellung rund um Heizen, Kühlen und Lüften eine individuelle Lösung mit unseren Wärmepumpen zu bieten.“ Mit diesem Ziel investiert das Unternehmen derzeit rund 54 Millionen Euro in den Bau des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums für Wärmepumpen in Remscheid.

Kombination von Wärmepumpen mit PV und Batteriespeicher

Vaillant zeigte auf der SHK auch ein neu aufgestelltes Angebot im Bereich Photovoltaik. Eine Kombination von Wärmepumpen mit einer Photovoltaik-Anlage und einem Batteriespeicher für Strom soll die Hausbewohner unabhängiger von der Marktentwicklung machen.

Vaillant setzt verstärkt auf erneuerbare Energien. Neben Strom setzt das Remscheider Unternehmen aber auch weiterhin auf den Energieträger Gas. „Wir sehen Gas weiterhin als Übergangstechnik und bieten hier über 140 Jahre Erfahrung, die in unseren Produkten steckt“, erklärte Vaillant-Chef von Schroeter.

„Es wird noch lange dauern, bis Gas seine Führungsposition im Wärmemarkt an Strom abgeben muss. Bis dahin werden wir weiterhin auch Gas-Heizgeräte entwickeln, die den Energieträger mit maximal möglicher Effizienz einsetzen.“

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