Rückkehr einer Privatbank

Institut sieht großes Potenzial im Bergischen Land

Von Andreas Boller

Wuppertal. Die Bethmann Bank ist an den Standort Wuppertal zurückgekehrt und hat mit einem Team aus sechs Vermögensberatern Geschäftsräume in der Rathaus-Galerie in Elberfeld bezogen. Wuppertal ist damit einer von 14 Standorten der Bank, die bis Mitte der 1970er Jahre eine Filiale in Barmen unterhalten hatte.

Bevor die Geschäftsräume im ehemaligen Büro von Bernd Matthes, Erbauer der Rathaus-Galerie, nach einem Umbau bezogen werden konnten, nahmen die Mitarbeiter der Bethmann Bank die Arbeit im Sommer von einem Coworking Space aus auf. „Die Mannschaft spricht die Sprache unserer Kunden vor Ort. Nähe und Expertise sind zwei wesentliche Pfeiler unseres Geschäfts“, erklärt Privatkundenvorstand Nicolas von Loeper.

Vorangegangen war eine Analyse des Wirtschaftsraums Bergisches Land, die in der Bewertung der Wirtschaftskraft des Bergischen Städtedreiecks positiv ausgefallen ist. „Es gibt viele vermögende Privatpersonen und liquiditätsstarke Unternehmen bis hin zu semiinstitutionellen Organisationen“, sagt Standortleiter Oliver Bormann, der aber auch ein großes Potenzial bei den jungen Unternehmen und der dynamischen Start-up-Szene im Bergischen Land sieht.

Unternehmen sowie Privatpersonen mit komplexen Vermögensstrukturen zählen zur Zielgruppe der Bethmann Bank, die zum Beispiel Kunden in Sachen Nachfolgeplanung und Stiftungsgründung beraten will. Eine große Tradition, die bis zur Finanzierung des Eiffelturms zurückreicht, hat die größte reine Privatbank Deutschlands – und Tradition ist auch das Aushängeschild vieler Familienunternehmen im Bergischen Land. „Ich denke, dass die Werteverständnisse gut zueinander passen. Vor allem auch mit unserem Fokus auf einen nachhaltigen Finanzservice“, sagt Bormann.

Die anhaltende Niedrigzinsphase und die zuletzt stark steigende Inflation sind Themen, die die Geldanlage und Vermögensverwaltung noch stärker in den Blickpunkt gerückt haben. Bormann: „Wir können keine Pauschalempfehlungen geben, sinnvoll ist sicher ein gut differenziertes Portfolio.“

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