Wirtschaft

Das X verbindet konsequenten Datenschutz mit einer rauen Schale

Der robuste Bruder fürs Volla Phone: Das Modell X hat ein verstärktes und Spritzwasser geschütztes Gehäuse mit Aluminiumrahmen und ist zum Beispiel für Outdoor-Einsätze gedacht. Foto: Hallo Welt Systeme
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Der robuste Bruder fürs Volla Phone: Das Modell X hat ein verstärktes und Spritzwasser geschütztes Gehäuse mit Aluminiumrahmen und ist zum Beispiel für Outdoor-Einsätze gedacht.

Remscheider Firma Hallo Welt Systeme bringt neues Smartphone auf den Markt

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das Smartphone made in Remscheid bekommt Verstärkung – von seinem robusteren „Bruder“. Nicht einmal ein Jahr nach dem Start des Volla Phone bringt Entwickler Hallo Welt Systeme das Volla Phone X auf den Markt, das mit seinem verstärkten und vor Staub und Spritzwasser geschütztem Gehäuse mit Aluminiumrahmen und einer stärkeren Batterie fürs Handwerk, Baugewerbe oder auch für Rettungsdienste gedacht ist. Und sich zudem für Outdoor-Aktivitäten vom Bergsteigen bis zum Motorradfahren eignet.

Damit vergrößert das Entwicklerteam um den Remscheider Dr. Jörg Wurzer die Zielgruppe des Privacy Phones weiter. Das hatte der promovierte Philosoph vor allem unter zwei Aspekten gestaltet: Einfach zu bedienen und möglichst sicher. So präsentiert sich der Startbildschirm des Volla Phone dank des speziell entwickelten Betriebssystems ganz ohne die zahlreichen Icons der verschiedenen Apps, die man sonst kennt. Stattdessen wartet das sogenannte „Sprungbrett“ auf eine Texteingabe – und antizipiert anhand der eingetippten Buchstaben, was der User vermutlich möchte.

„Wir brauchen eine De-Digitalisierung in allen Lebensbereichen“, sagt Wurzer zu diesem Konzept. Man lege Wert darauf, dass die Volla-Nutzer weniger Zeit mit ihrem Smartphone verbringen müssen. „Wir geben ihnen damit ein Stück Freiheit zurück, ohne dass sie dabei auf den typischen Komfort eines Smartphones verzichten müssen.“

Mobiltelefon funktioniert ohne Benutzerkonto

Zudem funktioniert das Mobiltelefon ganz ohne Google- oder Apple-Benutzerkonto. Und: Unabhängig von einer Cloud bietet es ein optionales VPN und ersetzt viele datensammelnde Apps durch quelloffene Alternativen aus einem speziell dafür zusammengestellten App-Store. So hinterlässt das Smartphone nahezu keine Spuren im Netz, die Nutzer können aber trotzdem zum Beispiel ihre Banking-App oder einen Messenger installieren. Alternativ gibt es Volla auch mit dem Linux-Betriebssystem Ubuntu Touch. Dass es dafür einen Markt gibt, hatten bereits die zahlreichen Vorbestellungen vor der eigentlichen Markteinführung im vergangenen Herbst gezeigt. Inzwischen finden sich in entsprechenden Foren viele positive Bewertungen für das Volla Phone. Die derzeitige Diskussion über Online-Überwachung und die Spähsoftware Pegasus dürften diesen Trend noch befeuern.

Gebaut wird die Hardware des neuen Model X genau wie die des Ursprungsmodells bei der Firma Gigaset im münsterländischen Bocholt. Bestellt werden kann es bereits über den Volla-Online-Shop. Die Auslieferung ist für den kommenden Monat geplant.

www.volla.online

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