Automobilzulieferer

Neuer Chef für Remscheider Traditionsunternehmen

César Pontvianne de la Maza hat zum 1. März die Geschäftsleitung beim Remscheider Automobilzulieferer Edscha übernommen. Foto: Edscha
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César Pontvianne de la Maza hat zum 1. März die Geschäftsleitung beim Remscheider Automobilzulieferer Edscha übernommen.

César Pontvianne de la Maza übernimmt Vorsitz der Geschäftsleitung bei Edscha.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Der Remscheider Automobilzulieferer Edscha hat einen neuen Chef: César Pontvianne de la Maza hat zum 1. März die Funktion des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Edscha Gruppe übernommen. Das teilt das Unternehmen mit. Der 39-jährige Spanier löst den bisherigen CEO Torsten Greiner ab, der seine Ämter nach mehr als zehn Jahren niederlegt.

Pontvianne de la Maza kommt aus dem Management des Gestamp-Konzerns, zu dem Edscha seit 2010 gehört. Dort hatte er die Geschäftseinheit Strategie geleitet. „In dieser Funktion war Pontvianne de la Maza für die strategische Entwicklung der Geschäftsbereiche von Gestamp verantwortlich und konnte dabei ein tiefes Verständnis für die Edscha Gruppe gewinnen“, heißt es in einer Firmen-Mitteilung.

Der neue Edscha-Chef hat nach einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule seiner Geburtsstadt Salamanca und einem Management-Programm an der IE Business School zunächst für Plásticos Durex gearbeitet. Das von seinem Großvater gegründete Familienunternehmen liefert unter anderem Kunststoff- und Gummiteile für die Automobilindustrie. 2009 wurde er zum CEO der Firma berufen, 2020 übernahm sein Bruder Juan den Posten und César Pontvianne de la Maza wechselte zu Gestamp.

„César Pontvianne de la Maza wird die erfolgreiche Umsetzung der Initiativen unseres Transformationsplans gemeinsam mit dem gesamten Edscha-Team sicherstellen und die Gruppe als Weltmarktführer im Automobilmarkt positionieren“, wird Gestamp-Chef Francisco José Riberas Mera zitiert. Ziel sei es, „für die zukünftigen Herausforderungen des Marktes optimal aufgestellt zu sein.“

Edscha, 1870 in Remscheid gegründet und nach dem Namenskürzel des Gründers Eduard Scharwächter benannt, gehört heute zu den größten Lieferanten für Scharniersysteme weltweit. Mit rund 5600 Mitarbeitern produziert das Unternehmen an 24 Standorten Pedalwerke, Feststellbremsen und Antriebe zum automatischen Öffnen und Schließen von Heckklappen. 2021 erwirtschafte Edscha etwa 924 Millionen Euro Umsatz.

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