Ehrung

M. A. T. Malmedie Antriebstechnik ist ein Innovationsführer

2018 bekamen die Malmedie-Geschäftsführer Michael Spiegel (l.) und Christof Lautwein (r.) das Top-100-Siegel erstmals von Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar überreicht. Archivfoto: Compamedia
+
2018 bekamen die Malmedie-Geschäftsführer Michael Spiegel (l.) und Christof Lautwein (r.) das Top-100-Siegel erstmals von Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar überreicht.

Solinger Unternehmen erhält Top-100-Siegel zum zweiten Mal.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Ist dieser Tage von Innovationen die Rede, wird dabei in erster Linie meist an die IT-Branche gedacht. Doch auch in vielen anderen Bereichen gibt es Neuerungen und Fortschritt. Das beweist die M. A. T. Malmedie Antriebstechnik GmbH. Zum zweiten Mal nach 2018 hat die Solinger Firma in diesem Jahr das Top-100-Siegel verliehen bekommen.

Mit der Auszeichnung ehrt die compamedia GmbH „besonders innovative mittelständische Unternehmen“. Ein Team um Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke untersucht 120 Prüfkriterien in fünf Kategorien, um die innovativsten Unternehmen zu identifizieren. Mentor des Wettbewerbs ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.

„Es geht dabei nicht um einzelne Erfindungen, sondern um die grundsätzliche Innovationsfähigkeit“, erklärt Christof Lautwein. Er bildet mit Michael Spiegel die Malmedie-Geschäftsführung. Das Unternehmen mit Sitz im Dycker Feld in Solingen ist auf mechanische Kupplungen spezialisiert. Zum Einsatz kommen die Sonderlösungen vor allem in der Hafentechnik, Stahlindustrie und im Bergbau.

13 internationale und zwei nationale Patente wurden Malmedie in den vergangenen drei Jahren erteilt. Und das, obwohl Lautwein zufolge an mechanischen Kupplungen selbst eher wenig zu innovieren ist. „Deshalb erschließen wir lieber neue Anwendungsgebiete“, sagt der 54-Jährige. Zum Technologieführer machen das Unternehmen weniger große Innovationen, sondern vielmehr „kontinuierliche Detailverbesserungen“.

Zudem setzt Malmedie in jüngerer Vergangenheit verstärkt auf das Entwickeln von Systemlösungen. So verkauft das Unternehmen unter anderem Patentlizenzen für ein Hubwerk-Layout, in dem Malmedie-Kupplungen zu den Bestandteilen gehören.

Bei der Suche nach Innovationen setzt Malmedie Christof Lautwein zufolge zum einen auf Ideen aus der eigenen Belegschaft. Vor allem gehe es aber darum, den Kunden genau zuzuhören: „Wir versuchen immer, ihre tatsächlichen Probleme zu lösen.“

Das Konzept scheint aufzugehen. Zwar verzeichnet auch die M .A. T. Malmedie Antriebstechnik GmbH in der Corona-Krise Umsatzeinbußen. Keiner der rund 50 Mitarbeiter wurde aber bisher in Kurzarbeit geschickt. „Wir merken aktuell, dass die Auftragslage sich positiv entwickelt“, wagt Christof Lautwein einen positiven Blick in die Zukunft.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare